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Arbeitsmarkt im März

Presse Info 022/2012 vom 29.03.2012

Weniger Arbeitslose im März

  • 13.335 Männer und Frauen sind arbeitslos   
  • Arbeitslosenquote jetzt bei 4,2 Prozent  
  • Weiterhin hohe Ausbildungsbereitschaft in den Unternehmen

Zum Frühjahrsanfang ist die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Zum Stichtag waren in der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen 13.335 Personen arbeitslos gemeldet und damit 418 weniger als noch im Februar. Die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Punkte auf 4,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote noch 4,6 Prozent. Ausschlaggebend für den Rückgang der Arbeitslosigkeit ist die allgemeine Frühjahrsbelebung, die in allen Regionen des Agenturbezirks für Entlastung gesorgt hat. Auch vom Ausbildungsmarkt kommen positive Signale.

Für das laufende Berufsberatungsjahr liegen ersten Zahlen zum Ausbildungsmarkt vor. Zur Halbzeitbilanz Ende März stieg die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 5,6 Prozent auf 3.235. Anders sieht es dagegen auf der Bewerberseite aus. Weil durch die Einführung der Werkrealschule viele Hauptschüler ein Jahr später auf den Ausbildungsmarkt drängen, sank trotz doppeltem Abiturientenjahrgang die Zahl der Bewerber binnen Jahresfrist um 2,4 Prozent (2.640 Jugendliche). Damit kommen auf 100 Lehrstellen lediglich noch 82 Bewerber. „Die Entwicklung der gemeldeten Ausbildungsstellen ist erfreulich. Der Rückgang bei den Bewerbern zeigt aber, dass wir zunehmend einen Bewerbermarkt bekommen“, sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agenturen für Arbeit Freiburg und Offenburg, Bärbel Höltzen-Schoh

Dynamik

Im vergangenen Monat meldeten sich 3.659 Personen neu arbeitslos. Ihnen standen 4.077 Abgänge gegenüber. Die Frühjahrsbelebung machte sich in nahezu allen Berufsgruppen bemerkbar. Entlastung gab es vor allem in den Außenberufen. Nach der kalten Witterung im Februar konnten jetzt viele Forstarbeiter und Gartenbauer ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Struktur der Arbeitslosen

An der Struktur der Arbeitslosen hat sich im vergangenen Monat wenig geändert. Bei allen Zielgruppen gibt es heute weniger Arbeitslose als noch vor einem Jahr. Da vor allem saisonale Gründe die Entwicklung im März beeinflussten, profitierten die kürzer Arbeitslosen aus dem Versicherungsbereich (SGB III) deutlich stärker als die von den Jobcentern betreuten Empfänger der Grundsicherung. Nach Rechtskreisen ergibt sich folgendes Bild: SGB III: 5.468 Arbeitslose (Anteil 41,0 Prozent), SGB II: 7.867 Arbeitslose (Anteil 59,0 Prozent).

Arbeitskräftenachfrage

Die Arbeitskräftenachfrage bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Der Arbeitgeber-Service akquirierte im Berichtsmonat 1.350 ungeförderte offene Stellen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Zuwachs von 170 oder 14,4 Prozent. Den größten Bedarf nach Branchen meldeten: Unternehmensnahe Dienstleistungen (439 Stellen), darunter Zeitarbeit (329), Verarbeitendes Gewerbe (167), Handel (143), Gastgewerbe (128), Gesundheits- und Sozialwesen (127). Ende Februar lagen der Agentur für Arbeit Freiburg 3.864 Aufträge zur Stellenbesetzung vor.

Entwicklung nach Regionen

Die Zahl der Arbeitslosen ist in allen Regionen des Agenturbezirks gesunken.

Nach Kreisen ergibt sich folgendes Bild: Freiburg Stadt: 6.198 Arbeitslose (-105), 5,9 Prozent (-0,1); Breisgau-Hochschwarzwald: 4.429 Arbeitslose (-220), 3,4 Prozent (-0,2) und Landkreis Emmendingen: 2.708 Arbeitslose (-82), 3,2 Prozent (-0,1).

Nach Geschäftsstellenbezirken: Raum Emmendingen: 2.047 Arbeitslose (-58), 3,2 Prozent (-0,1), Elztal: 661 Arbeitslose (-32), 3,1 Prozent (-0,1); Markgräflerland: 985 Arbeitslose (-39), 3,9 Prozent (-0,1), Hochschwarzwald: 746 Arbeitslose (-42), 3,6 Prozent (-0,2); Freiburg Stadt mit Umland: 8.896 Arbeitslose (-247), 4,7 Prozent (-0,2).