Netzwerke
Die Agentur für Arbeit Freiburg engagiert sich in zahlreichen Netzwerken. Sie beschäftigen sich mit den Themen Übergang Schule und Beruf, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Chancengleichheit, Migration oder Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität. Nachfolgend eine Kurzbeschreibung ausgewählter Netzwerke.
Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein
20 Partner aus der Wirtschaftsregion Freiburg, der Ortenau und dem Elsass haben in einer Vereinbarung erklärt, den Fachkräftebedarf in der Region langfristig zu sichern und dabei ihre Kräfte zu bündeln.
ddn suedbaden – initiative 45plus suedbaden
Das „ddn suedbaden – initiative 45plus suedbaden“ (Teil des INQA-Netzwerkes) ist ein Zusammenschluss von Verbänden, Unternehmen und Institutionen der Region Südbaden mit dem Ziel, die Unternehmen und Betriebe der Region für das Thema „Demographischer Wandel“ zu sensibilisieren, Chancen und Risiken aufzuzeigen und sie bei entsprechenden personalpolitischen Maßnahmen zu unterstützen.
LEIF – Lernen erleben in Freiburg
Das Netzwerk LEIF („Lernen erleben in Freiburg“) verfolgt unter Federführung der Stadt Freiburg und weiteren Partnern aus allen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen folgendes Ziel: Mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Bildungschancen für alle BürgerInnen schaffen und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen – unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft.
LEIF erfolgt im Rahmen des bundesweiten Modellprogrammes „Lernen vor Ort“. Die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg ist Mitglied in der Steuerungsgruppe.
Regionale Arbeitsmarktkonferenz
Die Wirtschaftsregion Freiburg (WRF) mit den regionalen Wirtschaftsförderern der Stadt Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen richten in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Freiburg, der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg, dem Bund für Selbständigen und der Kontaktstelle Frau und Beruf alle zwei Jahre eine regionale Arbeitsmarktkonferenz aus. Die letzten Themen waren:
2008: Familienfreundlichkeit im Betrieb zahlt sich aus
2010: Fachkräfte gewinnen und halten
2012: Betriebe zeigen wie es geht - erfolgreiche Wege für mehr Fachkräfte
SeNO - Projektbeirat
Aufgabe des Netzwerkes unter Federführung der Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg ist es, den Anteil von An- und Ungelernten in der Region zu verringern. SeNO ist Teil des BMBF- Programms „Perspektive Berufsabschluss“ mit den zwei Förderinitiativen „Regionales Übergangsmanagement“ und „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“. Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union finanziert. Die Agentur für Arbeit ist Mitglied im Projektbeirat.
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Netzwerk berufliche Fortbildung Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald
Netzwerk zur beruflichen Fortbildung mit derzeit 74 Partnern aus Bildung und Beratung, darunter die Agentur für Arbeit Freiburg
Job-Start-Börsen
An den Standorten Freiburg, Emmendingen, Endingen, Waldkirch, Müllheim und Titisee-Neustadt finden im Rahmen der Berufsorientierung jährlich Job-Start-Börsen für Schüler, Eltern und Lehrern statt.
Ausrichter sind die AOK Südlicher Oberrhein, die Agentur für Arbeit Freiburg, die Badische Zeitung, die Handwerkskammer Freiburg, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein und die Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau.
Runder Tisch zur Ausbildungssituation im Landkreis Emmendingen
Der Landrat lädt regelmäßig Vertreter von Wirtschaft, Kammern, Gewerkschaften, Schulen, Regierungspräsidium, Agentur für Arbeit, Jobcenter und Bildungsträger ein, um am Runden Tisch die Situation am Ausbildungsmarkt im Landkreis zu erörtern. Die „Gestufte Ausbildung“ im Landkreis Emmendingen ist ein Ergebnis des Runden Tisches.
Netzwerk Schule – Ausbildung „Erfolgreich in Ausbildung“
„Erfolgreich in Ausbildung“ ist ein Projekt zur Einrichtung vertiefter berufsorientierender Maßnahmen an Hauptschulen des Schulträgers Stadt Freiburg. Das Konzept wird vom Netzwerk Schule – Ausbildung umgesetzt, zu dem sich folgende Bildungsträger zusammengeschlossen haben: BBQ Berufliche Bildung, Caritasverband Freiburg-Stadt, Fördergesellschaft der Handwerkskammer Freiburg, IN VIA und Jugendberatung Freiburg. Ein Teil der Projektfinanzierung erfolgt über die vertiefte Berufsorientierung durch die Agentur für Arbeit Freiburg.
Ausbildungsverbund Freiburg
Unternehmen in der Region schaffen zusätzliche Ausbildungsplätze, um Jugendlichen, die sich beim Berufsstart besonders schwer tun, eine duale Ausbildung zu ermöglichen. Durch eine gemeinsame Ausbildung im Verbund teilen sie sich das vermeintliche höhere Ausbildungsrisiko. Der Verein zur Förderung kommunaler Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen e.V. (VABE) und der Internationale Bund für Sozialarbeit (IB) fungieren als Ausbildungsträger, koordinieren den Ausbildungsablauf und begleiten die Auszubildenden sozialpädagogisch. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Agentur für Arbeit Freiburg, der Stadt Freiburg, des Jobcenters Freiburg und aus Sponsorengeldern.
mehr Information durch den VABE unter 0761/88 18 672
Berufswahlsiegel BoriS
Gemeinsamt mit der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg und dem staatlichen Schulamt prämiert die Agentur für Arbeit Freiburg jährlich Schulen, die sich bei der Berufsorientierung besonders engagiert haben mit dem Berufswahl-Siegel BoriS. Bei „BoriS“ handelt es sich um ein landesweites Projekt der Baden-Württemberg Stiftung.
Last-Minute-Lehrstellenbörse
Die Agentur für Arbeit Freiburg, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein und die Handwerkskammer Freiburg richten regelmäßig im Juli eine Ausbildungsbörse aus. Kurz vor den Sommerferien geht es um noch offene Ausbildungsstellen für den September (Last-Minute-Lehrstellenbörse) oder für das darauffolgende Ausbildungsjahr (Frühbucher-Börse).
Netzwerk Schule und Wirtschaft Breisgau
SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg ist ein landesweites Netzwerk mit dem Ziel, den Übergang Schule und Beruf durch eine enge Partnerschaft von Schulen und Wirtschaft reibungslos zu gestalten. Das Netzwerk setzt Signale für die Weiterentwicklung von Bildungsplänen, fördert mit Veranstaltungen und Projekten die Berufs- und Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern, entwickelt Unterstützungsinstrumente für Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte, bietet Fortbildungen an und verfügt über ein landesweites Beratungsnetzwerk.
Arbeitsbündnis Jugend und Beruf
Im Arbeitsbündnis Jugend und Beruf verpflichten sich die Träger der Jugendberufshilfe, der Träger der Grundsicherung und die Agentur für Arbeit Freiburg zu einer engen Zusammenarbeit bei der Förderung der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen. Konkret bedeutet das regelmäßige rechtskreisübergreifende Fallbesprechungen (Fallkonferenzen), die Einrichtung eines internen internetbasierten Fachkräfteforums, regelmäßige Informationsveranstaltungen und eine bedarfsgerechte Nutzung von Angeboten und Maßnahmen über den jeweiligen Rechtskreis hinaus. Zur Sicherstellung dieses Anspruchs hat das Arbeitsbündnis eine Koordinierungsstelle eingerichtet.
Familienfreundlich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Ziel des Netzwerks ist die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen, Familien, älteren Menschen positiv zu gestalten und das Zusammenleben der Generationen zu verbessern. Dabei beschäftigt sich das Netzwerk mit Themen wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Stärkung des Wirtschaftsstandortes (familienfreundlich im Unternehmen), mit Betreuungs- und Bildungsangeboten, Kontakt- und Hilfenetzen zwischen den Generationen, Infrastruktur für Jung und Alt und mit gesunden Lebensverhältnissen. Die Agentur für Arbeit Freiburg ist Mitglied in der Lenkungsgruppe.
Freiburger Bündnis für Familien
Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, ein noch familienfreundlicheres Klima in der Stadt zu schaffen. Dazu hat es für bestimmte Schwerpunktthemen Arbeitsgruppen gebildet. Die Agentur für Arbeit Freiburg engagiert sich als Bündnispartner insbesondere im Forum familienbewusste Unternehmenspolitik, das Jobcenter Freiburg insbesondere im Netzwerk Alleinerziehende.
Projektverbund Bleiberecht Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald
Ein Netzwerk im Rahmen des Xenos Programms „Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge II“. Ziel: die Arbeitsmarktintegration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen in ihren Regionen fördern, erhalten und verbessern.
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Lenkungsausschuss Maison de L’Emploi et de la Formation (MEF)
Die Geschäftsführungen der Agentur für Arbeit Freiburg, des Maison de L’Emploi Mulhouse und der Pôle Emploi Haut-Rhin erörtern, wie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt weiter intensiviert werden kann.
Grenzüberschreitendes Kompetenzteam
Vertreter der Agentur für Arbeit Freiburg, des Maison de L’Emploi Mulhouse, der Pôle Emploi Colmar und der Pôle Emploi Séléstat erarbeiten auf operativer Ebene neue Lösungsansätze, um die grenzüberschreitende Mobilität zu fördern.


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