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26. April! – der Count Down läuft Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag   

Presse Info 030/2012 vom 23.04.2012

Am Donnerstag, 26. April, gibt es bundesweit den „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“. Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe, Forschungsinstitute und viele weitere Einrichtungen bieten Mädchen aller Schularten die Möglichkeit, Ausbildungsberufe und Arbeitsplätze kennenzulernen. Allein in der Stadt Freiburg und in den beiden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen öffnen 34 Institutionen ihre Türen und geben knapp 500 Schülerinnen Einblicke in die Praxis vor allem in technischen Berufen.

Hervorragende Perspektiven für Mädchen in MINT-Berufen

Mädchen haben in technischen Berufen eine große Zukunft. Das gilt vor allem für die sogenannten „MINT“-Berufe. „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In diesen Bereichen wird in Zukunft die Nachfrage nach Fachkräften weiter steigen. Gleichzeitig sorgt der demographische Wandel dafür, dass immer weniger junge Menschen für eine entsprechende Ausbildung zur Verfügung stehen. Gerade Mädchen haben häufiger die besseren Schulabschlüsse und auch die sozialen Kompetenzen sind meist stärker ausgeprägt –
also beste Voraussetzungen für anspruchsvolle technische Ausbildungsgänge.

Mädchen mit Migrationshintergrund im Focus

Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gehen etwa nur ein Drittel der Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland den Weg in eine duale Berufsausbildung. Ihre Integration in das duale Ausbildungssystem ist bei weitem nicht ausreichend. Das gilt vor allem bei jungen Frauen. Bei Ihnen ist das Spektrum der gewählten Ausbildungsberufe besonders klein ist. Wählen bei den deutschen Mädchen rund 55 Prozent zehn Berufe von insgesamt etwa 350 möglichen aus, so reduziert sich diese Auswahl bei über 50 Prozent der Mädchen mit Migrationshintergrund auf nur fünf verschiedene Berufe (Friseurin, Zahnmedizinische Fachangestellte, Medizinische Fachangestellte, Verkäuferin, Einzelhandelskauffrau).

Der Girls'Day –- Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Bundes­verband der Deutschen Industrie (BDI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützen das bundesweite Projekt.

Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit Freiburg ist Elsa Moser. Als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt berät sie in übergeordneten Fragen der Frauenförderung, der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mehr Information zum Girls’Day und den MINT-Berufen gibt es unter Telefon 0761 2710 266 sowie im Internet unter www.girls-day.de und www.komm-mach-mint.de. Interessierte erfahren dort Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen und können sich direkt online anmelden.