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Presse Info 018/2012 vom 05.03.2012
Ausbildungszertifikat wurde auf der Ausbildungsplatzbörse von Agentur für Arbeit Frankfurt am Main und Jobcenter Frankfurt am Main am 29. Februar 2012 an die Fa. Gebr. Heinemann verliehen
Jährlich zeichnet die Agentur für Arbeit Frankfurt am Main Betriebe aus, die sich um die Ausbildung junger Menschen verdient machen. Selbstverständlich kann es hierbei immer nur einer oder zwei Betriebe stellvertretend für die Region sein und in diesem Jahr wurde die Fa. Gebr. Heinemann, Betreiber der Duty Free Shops am Flughafen Frankfurt, ausgezeichnet.
Claudia Czernohorsky-Grüneberg - Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt und Karl-Heinz Huth - Geschäftsführer der Arbeitsagentur Frankfurt begannen die diesjährige Börse mit einem Rundgang und der persönlichen Begrüßung der Aussteller. Als Höhepunkt wurde dann das Ausbildungszertifikat an Nina May - Ausbilderin bei der Fa. Gebr. Heinemann - überreicht.
Huth: “Wir wollen junge Menschen in eine gute Ausbildung vermitteln und den Arbeitgebern geeignete Auszubildende zukommen lassen. Aber auch viele Unternehmen bemühen sich sehr um eine gute Ausbildung und somit die besten Voraussetzungen für eine gesicherte Zukunft der ihnen anvertrauten jungen Menschen. Da wir nicht jedem ein Zertifikat ausstellen können, möchten wir dies in diesem Jahr stellvertretend an die Fa. Gebr. Heinemann überreichen. Die sehr gute und äußerst angenehme Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Gebr. Heinemann besteht bereits seit 2005. Das Unternehmen meldet uns seither Ausbildungsstellen im Einzelhandel für den Standort Flughafen. In diesem Jahr werden sogar zwölf Ausbildungsstellen besetzt. Wir freuen uns über diese erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffen auch künftig gemeinsam den Bedarf an guten Fachkräften decken zu können.“
Auch Nina May als Ausbilderin bei der Fa. Gebr. Heinemann betonte: „Ich schätze die gute Zusammenarbeit und natürlich auch die direkte räumliche Nähe zur Airportagentur der Arbeitsagentur am Flughafen. Wir pflegen einen regen Austausch, und Fragen, die die Besetzung von Ausbildungsstellen betreffen, werden umgehend und fachkundig beantwortet. Verbunden mit unserem guten Firmenwachstum ist selbstverständlich auch das gesunde Wachstum an Ausbildungsstellen. Deshalb bilden wir aus Überzeugung und mit Leidenschaft junge Menschen zu Kaufleuten im Einzelhandel aus, damit wir auch in der Zukunft unseren Kunden eine kompetente Beratung durch gut geschulte und motivierte Fachkräfte bieten können.“
So wie das Unternehmen Gebr. Heinemann können auch andere Unternehmen aus der Region, die ebenfalls Ausbildungsstellen anbieten können, diese bei der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main melden. Sie erreichen den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unter Telefon 01801 / 66 44 66* sowie per E-Mail an
Frankfurt-Main.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de.
(*Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct / min.)
Hintergrundinformation zur Börse
Ort: In der Sporthalle des Landessportbundes Hessen,
Halle 1A-1C, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt
Zielgruppe: Bewerber, die bei der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, den umliegenden Agenturen (Darmstadt, Offenbach, Hanau, Gießen, Wiesbaden, Wetzlar, Limburg, Aschaffenburg, Mainz) und dem Jobcenter Frankfurt am Main gemeldet sind.
Des Weiteren wurden ausbildungsinteressierte junge Menschen, die noch in der Entscheidungsphase zwischen weiterführende Schule und Ausbildung oder in der Berufsvorbereitung sind, eingeladen. Die Ansprache und Einladung erfolgte durch die Berufsberater der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, persönliche Ansprechpartner des Jobcenters Frankfurt am Main und Dritte (Berufswegeplaner an beruflichen Schulen, Berufseinstiegsbegleiter an Hauptschulen, Senior Experts an Realschulen, Bildungsbegleiter in Berufsvorbereitenden Maßnahmen und Sozialarbeiter in Einrichtungen der Jugendberufshilfe, Zentrale Studienberatung).
Arbeitgeberauswahl: Es wurden vorrangig Arbeitgeber aus Klein- und Mittelbetrieben angesprochen. Großbetriebe erhalten ausreichend gute Bewerbungen und können ihre Ausbildungsstellen dadurch besser besetzen. Dennoch waren vereinzelt auch Großbetriebe vor Ort, um eine abwechslungsreiche Auswahl zu gewährleisten.
Vorab wurden die Berufswünsche der Bewerber gesichtet und mit dem bereits vorhandenen Stellenpotential abgeglichen. Danach erfolgte die Akquise der potentiellen teilnehmenden Arbeitgeber und weiterer Arbeitgeber, die noch keine Stellen meldeten.
Rahmenprogramm: Das Rahmenprogramm konzentrierte sich „auf den Weg zum Ausbildungsplatz“:
Es sollte den jungen Menschen unterstützen, seine eigenen Bewerbungsaktivitäten zu optimieren und sicher zum Ausbildungsplatz führen. Ausbildungsinteressierte erhielten hier zur beruflichen Orientierung und Entscheidung im Berufswahlprozess weitere Unterstützung
• Bewerbungsfotos - Fotograf erstellte kostenlos professionelle Bewerbungsfotos
• Bewerbungscheck - Überprüfen der Bewerbungsunterlagen, Tipps und Hinweise
• Stilberatung
• BiZ-Infotheke (Infotheke zu Berufen, Adressen, www.planet-beruf.de )
• Berater-/ Persönliche Ansprechpartner (PAP)-Ecke - Sitzinseln für Berufsberater und PAP in der Halle verteilt: Dadurch war eine individuelle Beratung möglich.
• Arbeitgeber-Meilen. Branchen wurden zusammengefasst. Ausbildungsbotschafter (Auszubildende) aus den Betrieben berichteten über ihre Ausbildung. Bei einigen Arbeitgebern konnten die Besucher sich kleine Filme einer Arztpraxis ansehen, bei der Landeszahnärztekammer ein Gebiss modellieren oder in der Hotellerie und Gastronomie Meile einen Tisch decken.
• Fähigkeits-Check - Psychologischer Dienst der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main. Es wurden Elemente aus der psychologischen Untersuchung eingesetzt: berufsbezogene kurze Eignungstest; z.B. Drahtbiegetest. Die kleinen Übungen unterstützen die Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung und fördern die eigene Motivation und bauen Vorbehalte gegenüber psychologischen Untersuchungen ab.
• Berufe-TV- Kino - Berufe-TV in einem „kleinen Kino“. Das Berufe-TV-Kino sollte vorrangig die Ausbildungsinteressierten unterstützen, Berufe visuell wahrzunehmen, aber auch Bewerber, sich mit ihren ausgewählten Beruf erneut auseinanderzusetzen.
• ZAV Auslandsvermittlung Frankfurt am Main – Überbrückung, Ausbildung, Studium im Ausland; durch das Angebot der ZAV wurde die Attraktivität der Messe gesteigert. Viele junge Menschen (vorrangig junge Menschen mit Fachhochschulreife oder Abitur) streben einen Auslandsaufenthalt an.
• Vergabe Ausbildungszertifikat (Fortsetzung aus dem letzten Jahr). Die Ausgabe des Ausbildungszertifikats soll Betriebe motivieren auszubilden und Beispiel für gelungene Ausbildung geben.
Ablauf: Es wurden fast 5.000 Bewerber/Innen mit Bewerbungsunterlagen eingeladen. Die Einladungen erfolgten in 30-Minuten-Takten von 10:00 bis 15:00 Uhr.
Um und weitere Unterstützer zu gewinnen, wurden Schulelternbeiräte, Koordinatoren, Dritte an den Schulen, Einrichtungen der Jugendberufshilfe, Bildungsträger vorab informiert. Die Bewerber/Innen wurden nach Schulzugehörigkeit eingeladen, damit alle aus einer Klasse zur gleichen Uhrzeit eingeladen werden. Erschienen waren letztendlich gut 1.000 Jugendliche.
Ende der Ausbildungsplatzbörse war gegen 16:00 Uhr und die etwa 75 teilnehmenden Unternehmen waren von den erschienenen motivierten Jugendlichen angetan und es konnten etliche Bewerbungsunterlagen einbehalten werden.
Die vollständige Pressemitteilung mit Bild finden Sie auf der rechten Seite unter weitere Informationen - weitere Fotos können bei der Pressestelle angefordert werden


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