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Betriebsbesuche zum Tag des Ausbildungsplatzes am 7. Mai

Presse Info 034/2012 vom 07.05.2012

„Heute ausbilden, um den Erfolg von morgen zu sichern“ ist die zentrale Botschaft der Agentur für Arbeit Frankfurt. Auch junge Menschen, die noch Unterstützung benötigen, zählen zu den Fachkräften von morgen. 

Die Fachkräfte des Arbeitgeberservices der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main, an der Spitze der Vorsitzende der Geschäftsführung, Karl-Heinz Huth, gehen gezielt auf Betriebe zu, um Ausbildungsstellen zu akquirieren und den Unternehmen Hilfestellungen bei der Besetzung noch offener Ausbildungsplätze anzubieten.

 „Die demografische Entwicklung und der ansteigende Bedarf an Fachkräften haben den Ausbildungsstellenmarkt in den letzten Jahren verändert“, betont Karl-Heinz Huth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Frankfurt. „Gab es zuvor mehr Bewerberinnen und Bewerber als Ausbildungsplätze, hat sich das Verhältnis umgekehrt. Dies zeigen auch die aktuellen Ausbildungsmarktzahlen. Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. So sind aktuell fast doppelt so viele Ausbildungsstellen zu Bankkaufleuten wie Bewerber/innen gemeldet. Ein ähnliches Verhältnis liegt für Industriekaufleute, zahnmedizinische Fachangestellte und Köche/innen vor. Gleichzeitig gibt es Jugendliche, die noch keine Aussichten auf eine Ausbildungsstelle haben. Dies kann daran liegen, dass sie in ihren Wunschberufen bislang nicht untergekommen sind. Bei einigen Ausbildungsberufen wie den Sport- und Fitnesskaufleuten und den Medizinischen Fachangestellten überwiegt die Bewerberzahl die Stellenangebote. In anderen Fällen entsprechen die Voraussetzungen des Jugendlichen nicht den Anforderungen der Betriebe. Wir unterstützen Unternehmen und Jugendliche bei der Suche und möchten die Arbeitgeber dahingehend sensibilisieren, auch in Jugendlichen, die jetzt noch Unterstützung benötigen, die Fachkräfte der Zukunft zu sehen, die die Betriebe dringend benötigen. Am 7. Mai, dem Tag des Ausbildungsplatzes, möchten wir das Thema Ausbildung deshalb symbolisch in den Mittelpunkt rücken. Die Tendenz, dass sich im laufenden Ausbildungsjahr bislang noch mehr Jugendliche und Betriebe bei der Arbeitsagentur meldeten, unterstreicht den großen Bedarf auf beiden Seiten.“  

Eckdaten zum Ausbildungsmarkt im Agenturbezirk Frankfurt am Main 

Nach der Halbjahresbilanz im März, zu der die ersten Vergleichswerte für das laufende  Ausbildungsjahr 2011/2012 vorlagen, beziehen sich die aktuellen Zahlen nun auf den Monat April 2012. 

Gegenüber dem Vorjahr waren im April deutlich mehr Bewerber um eine Ausbildungsstelle und auch mehr Berufsausbildungsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet. Seit 1. Oktober 2011 wurden bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern im Agenturbezirk (ohne Daten der optierenden Kommunen (zugelassene kommunale Träger)) 5.252 Bewerber/innen um eine Ausbildungsstelle aufgenommen. Das waren fast 650 junge Menschen oder rund 14,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 

Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen belief sich auf 6.510. Dies entspricht einem leichten Anstieg um 1,7 Prozent oder 110 Ausbildungsstellen. Rechnerisch ergibt sich dadurch eine Relation von 1,24 Berufsausbildungsstellen je Bewerber/innen. 

Die vollständige Pressemitteilung mit Grafik finden Sie auf der rechten Seite unter weitere Informationen.