Berufsausbildung

Junger Mann in der Bibliothek

Die Wahl des Berufes sollte nicht dem Zufall überlassen werden, sondern rechtzeitig und gründlich überdacht werden. Ein Kriterium bei der Berufswahl kann auch der in Frage kommende Ausbildungsweg sein. Wer einen Berufsabschluss erwerben möchte, hat unterschiedliche Möglichkeiten.

Die in Deutschland häufigste Form der Ausbildung ist die betriebliche Ausbildung, auch duale Ausbildung genannt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie an zwei Ausbildungsorten – im Betrieb und in der Berufsschule – durchgeführt wird. Eine betriebliche Ausbildung dauert zwischen 2 und 3 ½ Jahren.

Außerdem kann man auch eine schulische Ausbildung absolvieren. Hier findet die Ausbildung überwiegend in der Schule statt und wird durch Praktikumsphasen ergänzt. Schulische Ausbildungen dauern meist 1 bis 3 ½ Jahre.

Eine Ausbildung im öffentlichen Dienst eröffnet spätere Beschäftigungsmöglichkeiten als Angestellte/r oder Beamte/r in verschiedenen Verwaltungen und Behörden von Bund, Ländern und Kommunen. Daher gibt es zwei Möglichkeiten: a) die betriebliche Ausbildung und b) die Ausbildung für eine Beamtenlaufbahn.

Wer die Hochschulreife erworben hat, kann sich auch für eine Sonderausbildung für Abiturientinnen und Abiturienten (hier wird die praktische Ausbildung im Betrieb mit einer theoretischen Ausbildung verzahnt und eine Zusatzqualifikation erworben) oder für eine Berufsakademieausbildung / Duale Hochschule (Alternative zu einem Studium bei stark praxisorientiertem Interesse) entscheiden.

Wer neben seiner Ausbildung z. B. noch zusätzliche Erfahrungen im Ausland sammeln oder seine Fremdsprachenkenntnisse verbessern möchte, kann auch eine Ausbildung im Ausland machen. Es ist aber auch möglich, bis zu einem Viertel seiner Ausbildungszeit im Ausland zu absolvieren. Insbesondere größere Unternehmen nutzen diese Möglichkeit und schicken ihre Azubis schon mal für Teile der Ausbildung zu Tochterfirmen ins Ausland.