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Einführung in den Betrieb

Einführung in den Betrieb

Der Beginn der Ausbildung ist für den Jugendlichen der Start in das Berufsleben. Der Wechsel von der Schule in den Beruf birgt dabei viel Neues, auf das sich der junge Mensch erst einstellen muss: feste Arbeitszeiten, Ausbilder und Kollegen, Verantwortung und vieles mehr. Damit der Start in die Ausbildung gelingt, ist auch der ausbildende Betrieb gefragt. Dabei gibt es viele Wege, den Auszubildenden die Integration zu erleichtern.

Hier einige Beispiele für einen guten Start von A bis Z:

Aktivitäten zum Kennenlernen

Je schneller und besser Auszubildende ihre Kollegen und Vorgesetzten kennenlernen, umso schneller fühlen sie sich im Unternehmen zu Hause. Besonders entspannt gelingt das Kennenlernen mit außerbetrieblichen Aktivitäten, beispielsweise bei einem Ausflug oder beim Betriebssport. 

Ausbildungspate

Feste Ansprechpartner sind für Auszubildende enorm wichtig. Diese Funktion erfüllt unter anderem ein Ausbildungspate. Er hilft dabei, angemessen mit Kollegen umzugehen und fungiert als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. In Betrieben, die mit Ausbildern und Ausbildungspaten arbeiten, übernehmen oft ältere Auszubildende die Funktion des Mentors. 

Einführungswoche

Während einer Einführungswoche kann man den Auszubildenden alles Wichtige über die Ausbildung, das Unternehmen sowie soziale Spielregeln näherbringen. Vorteil: Der Auszubildende wird nicht „von heute auf morgen“ in die neue Lebenssituation „geworfen“, sondern kann sich allmählich an die neue Umgebung gewöhnen. Das fördert den Integrationsprozess.

Feedbackgespräche

Klare, sachliche und konstruktive Rückmeldungen über Leistungen und Verhalten helfen dem Auszubildenden bei seinem Fortkommen – sowohl persönlich als auch, was die Ausbildung betrifft. Feedbackgespräche sind zudem gute Möglichkeiten, dem Auszubildenden seine Stärken aufzuzeigen und ihn so zu mehr Leistung zu motivieren. Ausbildungsberater empfehlen, möglichst frühzeitig mit Feedbackgesprächen zu beginnen und sie regelmäßig durchzuführen. 

Rechte und Pflichten

Wie sind meine Arbeitszeiten? Welche Aufgaben muss ich erfüllen? Wer unterstützt mich bei Fragen und Konflikten? Auszubildende haben nicht nur das Recht auf diese Informationen. Sie geben ihnen zudem Sicherheit. Betriebe sollten daher ihren Auszubildenden von Anfang an über deren Rechte und Pflichten aufklären. 

Rundgang durch den Betrieb

Auszubildende, die von ihren Ausbildern gleich in den ersten Tagen durch den gesamten Betrieb geführt werden, fühlen sich willkommen und finden sich schneller zurecht. Auf diesem Rundgang erhält der Auszubildende einen Überblick über seinen Ausbildungsbetrieb und lernt vor allem für ihn wichtige Bereiche wie die Personalstelle, die Materialausgabe oder die Kantine kennen. 

Schulungen

Zuerst ausbilden und dann weiterbilden? Weiterbildung von Anfang an ist heute die Devise vieler Ausbildungsbetriebe. Produkt- oder Qualitätsmanagement-Schulungen helfen dem Auszubildenden nicht nur, den Alltag besser zu bewältigen, sondern erhöhen auch die Identifikation mit dem Betrieb. 

Schutz- und Gefahrenmaßnahmen

Gefahrstoffe, Arbeitskleidung, Verhaltensregeln in gefährlichen Situationen: Die ausführliche Information des Auszubildenden über Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Unterweisung sollte gleich am ersten Ausbildungstag erfolgen. 

Vorstellungsrunde

Eine ausführliche Vorstellungsrunde gibt dem Auszubildenden das Gefühl, willkommen zu sein. Eine schöne Geste ist es, wenn der Auszubildende auch von der Geschäftsleitung begrüßt wird. Manche Betriebe informieren ihre Belegschaft bereits im Vorfeld über die neuen Auszubildenden. Das hilft der Belegschaft, offener auf die neuen Kollegen zuzugehen. 

Willkommensmappe

Eine Willkommensmappe stellt dem Auszubildenden die wichtigsten Informationen über seinen Ausbildungsbetrieb zusammen: Die Mappe kann zum Beispiel über Sicherheits- und Arbeitsschutzregeln sowie über Rechte und Pflichten der Auszubildenden informieren. Sie sollte auch eine Auflistung der wichtigsten Ansprechpartner für die Auszubildenden und eine Kopie des Ablaufplanes der Ausbildung enthalten. Aber auch Informationen über die Nutzung des Intranets oder Kantinenöffnungszeiten könnten sich darin ebenso wie Werbematerial des Unternehmens finden.

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