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Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu erhalten?

Allgemeines zu den Anspruchsvoraussetzungen

Berufsausbildungsbeihilfe wird während

  • einer Berufsausbildung sowie
  • einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme

geleistet.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) ausschließende Leistungen

Erhalten Sie von einer anderen Behörde oder einem anderem Amt aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung eine Leistung, die mit der BAB vergleichbar ist, darf BAB nicht geleistet werden.

Beispiel: Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz

Förderung im Ausland

Die Förderung einer Berufsausbildung oder berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme im Ausland ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Förderungsfähig ist eine ganz oder teileweise im Ausland durchgeführte Berufsausbildung; eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme aber nur bei teilweiser Durchführung im Ausland. Die Förderung ist aber von vielen Einzelheiten abhängig, so dass zu den Voraussetzungen keine allgemeinen Aussagen getroffen werden können. Wenn Sie eine Berufsausbildung oder die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme im Ausland anstreben, nehmen Sie bitte zur Prüfung der Förderbarkeit Kontakt mit Ihrer Beratungsfachkraft auf.

Förderungsfähige Ausbildungen

Förderungsfähig sind Berufsausbildungen und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen.

Für Berufsausbildungen:

Förderungsfähig sind eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie die betrieblich durchgeführte Berufsausbildung nach dem Altenpflegegesetz. Für die Berufsausbildung muss ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen worden sein, der - außer bei der Altenpflegeausbildung - bei der zuständigen Stelle in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen worden ist. Schulische Ausbildungen sowie Berufsausbildungen in Verbindung mit einem Studium sind nicht förderungsfähig. BAB wird grundsätzlich nur für die erste Berufsausbildung geleistet. Nur in wenigen Fällen kann BAB für eine zweite Berufsausbildung in Betracht kommen. Sollten Sie bereits eine Berufsausbildung begonnen aber nicht beendet haben, könnte die Förderung einer erneuten Berufsausbildung trotzdem in Betracht kommen. Wenn Sie hierzu nähere Informationen wünschen, können Sie sich mit Ihrer Beratungsfachkraft Ihrer Agentur für Arbeit in Verbindung setzen.

Für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen:

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen einschließlich der Vorbereitung auf den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses werden von Agenturen für Arbeit eingerichtet und von Bildungsträgern durchgeführt.

Persönliche Voraussetzungen

Voraussetzungen, die die Antragstellerin oder der Antragsteller erfüllen muss, um Berufsausbildungsbeihilfe zu erhalten.

Sowohl für Berufsausbildungen als auch für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen geltende Voraussetzungen:

Gefördert werden neben deutschen auch viele ausländische Antragstellerinnen und Antragsteller. Vom Grundsatz förderungsberechtigt sind Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die eine Bleibeperspektive in Deutschland haben und bereits gesellschaftlich integriert sind. Dies sind beispielsweise Personen mit

  • einem Daueraufenthaltsrecht nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU,
  • einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG, 
  • einer Niederlassungserlaubnis, 
  • einer aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen erteilten Aufenthaltserlaubnis nach § 22 oder § 23 Absatz 1 oder 2 Aufenthaltsgesetz oder
  • einer Aufenthaltserlaubnis als anerkannter Asylberechtigter nach § 25 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz.

Da die gesetzliche Regelung sehr vielschichtig ist, empfiehlt sich eine Rückfrage bei Ihrer Beratungsfachkraft, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen.
 

Spezielle Voraussetzungen für die Förderung einer Berufsausbildung:

  • Als Auszubildende oder Auszubildender erhalten Sie eine BAB, wenn Sie während der Berufsausbildung nicht bei den Eltern oder einem Elternteil wohnen können, weil tägliches Pendeln zwischen Ausbildungsstätte und Wohnung der Eltern oder eines Elternteils nicht zumutbar ist. Sind Sie älter als 18 Jahre oder verheiratet beziehungsweise in einer Lebenspartnerschaft verbunden (oder waren dies) oder haben mindestens ein Kind, können Sie auch eine BAB erhalten, wenn Sie zwar nicht bei Ihren Eltern aber in der Nähe des Elternhauses leben.
  • Eine Berufsausbildung wird nur dann mit BAB gefördert, wenn Ihnen die erforderlichen Mittel zur Bestreitung Ihres Lebensunterhalts, für die Fahrkosten und die sonstigen Aufwendungen („Gesamtbedarf“) nicht anderweitig zur Verfügung stehen. Auf den „Gesamtbedarf“ wird im Rahmen einer Bedürftigkeitsprüfung Ihr eigenes Einkommen, ebenso das Einkommen der Person, mit der Sie verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind, und Ihrer Eltern angerechnet, soweit das jeweilige Einkommen bestimmte Freibeträge übersteigt. Näheres zum „Gesamtbedarf“ und zur Einkommensanrechnung können Sie unter „Höhe und Dauer“ bei den Themen „Gesamtbedarf“ und „Anrechnung von Einkommen“ erfahren.

Spezielle Voraussetzungen für die Förderung einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme:

Ihre Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme wird nur gefördert, wenn Sie die Vollzeitschulpflicht nach den Gesetzen der Länder erfüllt haben, die Maßnahme zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder zur beruflichen Eingliederung erforderlich ist und Ihre Fähigkeiten erwarten lassen, dass Sie das Ziel der Maßnahme erreichen. Hierüber entscheidet Ihre Beratungsfachkraft nach einem eingehenden Beratungsgespräch mit Ihnen.

Sofern Sie keinen Schulabschluss haben, können Sie einen Anspruch geltend machen, im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme auf den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses vorbereitet zu werden. Diese Leistung wird nur erbracht, wenn sie nicht für den gleichen Zweck durch Dritte erbracht wird.

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