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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen

Mit den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen bietet die Bundesagentur für Arbeit ein wichtiges Qualifizierungselement an, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Im Rahmen einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme sollen die Jugendlichen vorrangig auf die Eingliederung in Ausbildung vorbereitet werden. Unter Beibehaltung dieser vorrangigen Zielsetzung kann auch die Vorbereitung einer Beschäftigungsaufnahme ein paralleles Ziel berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen sein. Zu den Aufgaben gehört es insbesondere,

  • den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen und zu bewerten, sich in der Vielzahl der Berufe zu orientieren und eine Berufswahlentscheidung zu treffen,
  • den Jugendlichen die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Aufnahme einer beruflichen Erstausbildung zu vermitteln und
  • die Jugendlichen möglichst nachhaltig in den Ausbildungsmarkt zu integrieren.

Für Jugendliche, die bisher noch ohne Schulabschluss sind, bietet die Maßnahme außerdem die Möglichkeit, sich auf den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses vorzubereiten.

In den Maßnahmen wird ein breit gefächertes Angebot vorgehalten, das auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet und flexibel gestaltet wird. Die aktuellen Fachkonzepte für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen gem. §§ 51 ff. SGB III (BvB 1-3) sowie für berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-Pro) sind beigefügt.

Im Regelfall dauert die Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bis zu einem Jahr.

Während der Teilnahme an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme haben die Jugendlichen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe.

Ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen, wird bei der Agentur für Arbeit vor Ort geklärt. Interessierte Jugendliche sollten deshalb vor Beginn einer Maßnahme Kontakt mit ihrem Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit aufnehmen.

Vorbereitung auf einen Hauptschulabschluss oder vergleichbaren Schulabschluss

Junge Menschen können nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht einen Anspruch geltend machen, im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme auf einen Hauptschulabschluss oder vergleichbaren Schulabschluss vorbereitet zu werden. Eine Vorbereitung kann nur in den Fällen nicht erfolgen, in denen festgestellt wird, dass der Schulabschluss trotz der Vorbereitung nicht erreichbar ist.

Die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss oder vergleichbaren Schulabschluss erfolgt im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, die auch weitere Qualifizierungselemente enthält. Die Regelförderdauer beträgt in diesen Fällen 12 Monate. Ziel ist es hierbei, die Teilnehmer neben der Vorbereitung auf den Schulabschluss in Ausbildung oder Arbeit einzugliedern.

Ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen, wird bei der Agentur für Arbeit vor Ort geklärt. Interessierte Jugendliche sollten deshalb vor Beginn einer Maßnahme Kontakt mit ihrem Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit aufnehmen.

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