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Mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt

Die Zahl der Beschäftigten aus dem Ausland, die mit ihrer beruflichen Qualifikation in Deutschland arbeiten dürfen, ist stark gestiegen.

28.09.2018 - Immer mehr Arbeitskräfe in Deutschland haben ihren Abschluss im Ausland erwoben. 2017 wurden 14 Prozent mehr Anträge auf Zulassung eines Berufes genehmigt als noch im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt jüngst berechnet. Auch der Anteil von anerkannten Abschlüssen, die außerhalb der EU erworben wurden, hat stark zugelegt.

Etwa 22 000 Mal haben die zuständigen Kammern der Berufsstände 2017 Berufsabschlüsse anerkannt, die im Ausland erworben worden waren. Insgesamt wurden in diesem Jahr 31 000 Anerkennungsverfahren in die Wege geleitet - ein Teil davon bereits mit Erfolg, ein anderer Teil läuft noch.  

Nicht nur für die Antragssteller selbst, auch für den deutschen Arbeitsmarkt ist enorm wichtig, dass ausländische Berufsabschlüsse anerkannt werden. Denn ausländische Arbeitskräfte helfen, den großen Mangel an Fachkräften in Deutschland zu lindern. 

Berufe mit besonders hohem Bedarf werden bei den Zulassungsverfahren entsprechend bevorzugt: Hauptsächlich wurden 2017 Abschlüsse als Ingenieure/in, Ärztin oder Arzt, Lehrer/in und Pflegekräfte beruflich anerkannt.

Zudem stellte das Statistische Bundesamt fest: Die Zahl der anerkannten Abschlüsse, die außerhalb der EU erlangt worden waren, ist ebenfalls gewachsen. Die Antragstellerinnen und Antragssteller kommen vor allem aus Syrien, Bosnien-Herzegowina und Serbien.

Mehr statistische Daten rund um die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen finden Sie in der Presseninformation des statistischen Bundesamtes.