Erfolgsbeispiel Katrin (29): Nach Umschulung in den Job

Katrin hat 2 Kinder und ist alleinerziehend. Sie hat keinen Beruf gelernt. Mit einer betrieblichen Umschulung hat sie den Einstieg ins Arbeitsleben geschafft.

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Das Ziel: Eine feste Anstellung, die mit Kindern vereinbar ist

Direkt nach ihrem Schulabschluss wird Katrin zum ersten Mal schwanger. Ihre Zeit verbringt sie mit Familienpflichten wie Kindererziehung und Haushalt. Dann folgt ein zweites Kind. Nach der Geburt trennt sie sich von ihrem Freund. Katrin muss auf einmal finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Als alleinerziehende Mutter ohne Berufsausbildung stehen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht gut. Seit dem Ende der letzten Erziehungszeit ist sie arbeitslos. Mit unregelmäßigen Jobs als Hilfskraft bessert sie ihren Lebensunterhalt etwas auf. Ihre Kinder sind tagsüber betreut.

Katrin will den zeitlichen Spielraum gut nutzen und ihre berufliche Situation verbessern. Aber: Ohne Ausbildung hat sie kaum Aussichten auf einen Job. Zudem weiß sie nicht, was sie eigentlich machen möchte.

Job-Steckbrief Katrin (29)

Wunschtätigkeitkeine genauen Vorstellungen
QualifikationRealschulabschluss, keine Ausbildung
Herausforderungenkeine Ausbildung, fehlende Orientierung
Job-Aussichtenausreichend bis mangelhaft
Mit Zusatzqualifikationgut bis sehr gut

Katrins Weg zur Personaldisponentin in Anstellung

1. Katrin fragt das Jobcenter um Rat.

Katrin möchte eine Festanstellung, weiß aber nicht, welcher Beruf zu ihr passt. Sie berät sich deshalb mit ihrem Ansprechpartner beim Jobcenter. Dieser schlägt vor, eine sogenannte Orientierungsmaßnahme mit einem Praktikum zu absolvieren. In der Maßnahme könnte sich Katrin noch intensiver beraten lassen und in verschiedene Berufe hineinschnuppern.

2. Sie absolviert ein Praktikum.

Katrin gefällt die Idee. So kann sie vielleicht herausfinden, welcher Beruf für sie infrage kommt. Ihr Praktikum absolviert sie bei einem Zeitarbeitsunternehmen. Dort lernt Katrin gleich mehrere Aufgabenbereiche kennen: Während des Praktikums arbeitet sie im Sekretariat, in der Buchhaltung und der Disposition, wo es um Einstellung und Vermittlung von Zeitarbeitnehmern geht.

3. Katrin entscheidet sich und beginnt die Umschulung

Katrin bespricht sich mit ihrem Berater im Jobcenter. Die Aufgaben in der Disposition haben ihr am besten gefallen. Deshalb entscheidet sie sich für eine betriebliche Umschulung zur Personaldienstleistungskauffrau. Bei der Zeitarbeitsfirma hat Katrin einen guten Eindruck hinterlassen: Sie kann ihre Umschulung deshalb dort machen. Das geht in Teilzeit, so dass Katrin nach der Arbeit noch Zeit für ihre Kinder hat.

4. Nach der Umschulung wird sie übernommen.

Katrin meistert die Umschulung hervorragend. Ihr Chef teilt ihr schon nach der Hälfte ihrer Ausbildung mit, dass er sie im Anschluss gerne übernehmen würde. Er hält Wort: Katrin arbeitet seit 4 Jahren in Teilzeit bei dem Personaldienstleister. Ab nächstem Jahr möchte sie mehr Wochenstunden arbeiten.

So geht Katrin ihren Weg mithilfe des Jobcenters:

  • Katrin holt sich individuelle Beratung.
  • Sie nimmt an einer Orientierungsmaßnahme des Jobcenters teil.
  • Katrin tritt die vermittelte Umschulung an, das Jobcenter übernimmt die Kosten

Gehen Sie Ihren Weg.

Wenn auch Sie mit einer Assistierten Ausbildung durchstarten wollen: Sprechen Sie mit Ihrer Ansprechpartnerin oder mit Ihrem Ansprechpartner beim Jobcenter über Ihren Wunsch und die Möglichkeiten.

Danksagung