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„Für eine faire und soziale Zukunft“

Die G20-Arbeits- und Sozialminister haben eine gemeinsame Erklärung zu beschäftigungspolitischen Fragen verabschiedet.

07.06.2017 – Die Schwerpunkte der Erklärung liegen auf den Themen Zukunft der Arbeit, Qualität von Frauenerwerbstätigkeit, Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten sowie Förderung nachhaltiger globaler Lieferketten.

Die Arbeits- und Sozialminister der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) haben sich Mitte des vergangenen Monats getroffen, um sich unter dem Motto „Für eine faire und soziale Zukunft – die Arbeitswelt von morgen gestalten“ miteinander zu beraten.

In der gemeinsam verabschiedeten Erklärung werden vier Themen schwerpunktmäßig behandelt. Eine systematische Stärkung von Weiterbildung und lebenslangem Lernen soll Grundlage der Zukunft der Arbeit sein. Künftig will man sich intensiv miteinander austauschen, wenn es um die soziale Absicherung von neuen Formen der Arbeit und um die Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Arbeitszeit geht.

Um die Qualität von Frauenerwerbstätigkeit zu stärken, wurden beispielsweise Maßnahmen ergriffen, um dem Lohngefälle zwischen Männern und Frauen entgegenzuwirken und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen. Zudem soll der Frauenanteil im Niedriglohnsektor, im informellen Sektor und in unfreiwilliger Arbeit gesenkt werden.

In einem gemeinsamen Leitfaden werden positive Beispiele gelungener Integration von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten aufgeführt. Dieser soll allen Ländern als Handreichung dienen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen. Vierter und letzter Schwerpunkt der gemeinsamen Erklärung ist der Einsatz aller Minister für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne in globalen Lieferketten.

Weitere Informationen zum Treffen und zur Erklärung der G20-Minister finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).