Von der Uni in die Ausbildung

43 Prozent der Studienabbrecherinnen und -abbrecher nehmen eine Berufsausbildung auf. Das ergab eine Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

06.06.2017 – Insgesamt, so das Ergebnis der Studie, brechen 29 Prozent aller Bachelorstudierenden ihr Studium ab. Mit 32 Prozent gibt es an Universitäten etwas mehr Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher als an Fachhochschulen (27 Prozent).

Die häufigsten Gründe für einen Studienabbruch sind laut der Studie unbewältigte Leistungsanforderungen (30 Prozent), mangende Studienmotivation (17 Prozent) sowie der Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit (15 Prozent). Als weniger problematisch stellen sich hingegen finanzielle Engpässe und die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Studium dar.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das die Studie beim DZHW in Auftrag gegeben hat, setzt sich unter anderem mit dem Programm „Jobstarter plus“ dafür ein, im Falle eines Studienabbruchs den Übergang in eine Berufsausbildung zu erleichtern.

Für die Studie berechnete das DZHW die Studienabbruchquote des Absolventenjahrgangs 2014 und untersuchte, welche Gründe für den Abbruch ausschlaggebend waren. Um das Thema Studienabbruch umfassend zu beleuchten, wurden neben den Exmatrikulierten auch Fakultätsleitungen ausgewählter Fachbereiche sowie unterschiedliche Beratungseinrichtungen befragt.

Weitere Infos zur Studie gibt es beim BMBF.