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Herkunft macht mobil

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat untersucht, wie sich der Bildungshintergrund auf einen Auslandsaufenhalt auswirkt. 

24.04.2017 – Die Studie hat ergeben, dass die positiven Effekte eines Auslandsaufenthalts wie die Verbesserung von Sprachkenntnissen und die Stärkung des Selbstbewusstseins von Studierenden mit nicht-akademischem Hintergrund stärker empfunden werden, die Auslandsmobilität bei Studierenden mit akademischem Hintergrund dennoch ausgeprägter ist. 

Ob ein Auslandsaufenthalt während des Studiums infrage kommt, entscheidet laut Studie in erster Linie die Herkunft. Demnach absolvieren Akademikerkinder im Gegensatz zu Nicht-Akademikerkindern häufig mehrere Auslandsaufenthalte.

Laut Studie liegt dies aber nicht an der herkunftsspezifischen Entscheidungsfähigkeit, sondern in Unsicherheit und Ängsten, die bezüglich der Finanzierung und Wohnungssuche bestehen. CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele fordert deshalb bessere Fördermöglichkeiten sowie Serviceangebote.

Im Rahmen der Studie wurde zusätzlich untersucht, in welchem Zusammenhang die Bildungsherkunft und die Nutzung von Förderprogrammen stehen. Beim Erasmus+ Programm war kaum ein Unterschied bezüglich des bildungsspezifischen Hintergrundes feststellbar.Als mögliche Gründe dafür sieht das CHE die leichteren Zugangsvoraussetzungen bei Erasmus+, möglicherweise könnten aber auch immer mehr Kinder aus Akademikerfamilien alternative und geförderte Programme nutzen.    

Weitere Informationen dazu gibt es beim Centrum für Hochschulentwicklung