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Deutschland als Forschungsstandort interessant machen

Um ausländischen Forscherinnen und Forschern einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu ermöglichen, wird 2018 der Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis eingeführt.

08.08.2017 – Der mit 1,5 Millionen dotierte Preis wird ab 2018 jährlich an eine Forscherin oder einen Forscher verliehen, dessen Arbeit sich durch besonderes Zukunftspotenzial auszeichnet. Das Preisgeld soll anschließend für die Finanzierung von Forschungsvorhaben in Deutschland verwendet werden.

Der Forschungsaufenthalt soll befristet sein und an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung stattfinden. Vor Ort kann der Preisträger oder die Preisträgerin sein/ihr wissenschaftliches Wirken jedoch flexibel gestalten. Der Forschungsgegenstand soll innovativ und risikoreich sein. Ergänzend zur Auszeichnung erhalten die Forscher/-innen ein persönliches Preisgeld von 80.000 Euro.

Ein Nominierungskomitee der Max-Planck-Gesellschaft wird künftig drei infrage kommende Kandidaten auswählen. Der Preisträger wird im Anschluss daran von einem Auswahlgremium gekürt, dem auch die Präsidenten der Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft angehören. Finanziert wird der neue Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Vergeben wird der Preis jedes Jahr für eine Forscherin beziehungsweise einen Forscher einer anderen Disziplin aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaft sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften.