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Bayerns Rückkehr zum G9

Der Bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat das Bildungspaket „Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen“ vorgestellt. Bestandteil des Vorhabens ist die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren.

02.05.2017 – Das „neue bayerische Gymnasium“ lässt Schülerinnen und Schülern die Wahl, ob sie das Abitur nach 13 Schuljahren ablegen oder die Überholspur einschlagen und bereits ein Jahr früher zum Abschluss kommen möchten.

Für das neunstufige Gymnasium sollen die Lehrpläne an die neue Struktur angepasst und 17 bis 19 Wochenstunden mehr eingeführt werden (im Vergleich zu G8). Der Nachmittagsunterricht in der Unter- und Mittelstufe soll reduziert, aktuelle Entwicklungen wie die Stärkung der digitalen oder politischen Bildung sollen stärker gewichtet werden. Auch soll mehr Zeit für die Studien- und Berufsorientierung bleiben.  

Wer sich dafür entscheidet, die Abiturprüfungen ein Jahr früher zu absolvieren, kann künftig die elfte Klasse auslassen. Um dennoch ausreichend auf die Kollegstufe (Klasse 12 und 13) vorbereitet zu sein, besuchen diese Schülerinnen und Schüler bereits ab Jahrgangsstufe 9 Förder- und Begleitmodule an den Nachmittagen. In bis zu vier Wochenstunden pro Schuljahr erhalten sie dann Zusatzmodule in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache. Zudem wird ihnen eine Lehrkraft als Mentor zur Verfügung gestellt.

Durchgeführt werden die Anpassungen im Schulsystem unter dem Motto „Mehr Qualität – Mehr Zeit – Mehr Individualität“. Besonders auf die Qualität der Bildung soll auch weiterhin der Fokus gelegt werden. Schülerinnen und Schüler sollen nach den acht beziehungsweise neun Jahren am Gymnasium in der Lage sein, ein Hochschulstudium aufzunehmen, eine vielfältige Allgemeinbildung besitzen sowie Reflexionsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein ausgebildet haben.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.