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Studierende wünschen sich flexiblere Studienformen

Die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks beleuchtet die soziale und wirtschaftliche Lage von Studierenden in Deutschland. An der Umfrage teilgenommen haben so viele Studierende wie noch nie.

06.07.2017 ­– Die Gruppe der Studierenden in Deutschland ist heute so vielfältig wie noch nie zuvor. Entsprechend heterogen sind die individuellen Bedürfnisse im Studium geworden.

Im Schnitt sind die Studierenden in Deutschland 24,7 Jahre alt, unverheiratet und in ein Vollzeitstudium eingeschrieben. Ihr monatliches Einkommen beläuft sich auf 918 Euro. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dürften diese Angaben zum „Durchschnittsstudierenden“ jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Studierenden als Gruppe insgesamt vielschichtiger werden. Dies berücksichtigt die Erhebung erstmals mit Zahlen auch zu kleinen Gruppen von Studierenden, etwa solche mit Kind oder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass sich Studierende mehr Praxisbezug im Studium wünschen. Bildungsministerin Johanna Wanka zufolge könnten entsprechende neue Angebote Studienabbrüchen entgegenwirken, denn Praxisorientierung motiviere die Studierenden.

Die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ist eine Langzeituntersuchung, die bereits seit 1951 regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden in Deutschland gibt. Sie wird vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. An der aktuellen Erhebung haben so viele Studierende teilgenommen wie noch nie: Mehr als 60.000 Studierende an 248 Hochschulen haben sich beteiligt.