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Weniger Kredite

Immer mehr Studierende finanzieren sich über Nebenjobs, BAföG und Stipendien und greifen daher seltener auf Studienkredite zurück.

11.07.2017 – Eine Umfrage des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hat ergeben, dass 2016 deutlich weniger Studierende einen Studienkredit aufgenommen haben.

Die Zahl der neu abgeschlossenen Studienkredite hat laut CHE 2016 um ein Viertel abgenommen: Rund 44.000 Verträge zur finanziellen Unterstützung im Studium wurden unterzeichnet. In den Vorjahren waren es jeweils circa 60.000. Auch die Höhe der beanspruchten Kreditvolumen ist zurückgegangen. Durchschnittlich 527 Euro haben die Studierenden in Deutschland sich 2016 monatlich auszahlen lassen – möglich wären bis zu 650 Euro.

Als Grund für den Rückgang nennt das CHE größere zeitliche Spielräume für Nebenjobs im Studium. Außerdem begrüßt es die Tatsache, dass sich die Studierenden heute seltener verschulden.

Insgesamt wurden für die Untersuchung 43 Studienkredite, Studiendarlehen und Bildungsfonds anhand von 21 Kriterien überprüft. Insgesamt, so das CHE, seien diese Angebote durchweg seriös und gut gestaltet. Dennoch warnt es vor horrenden Zinssätzen, wie sie teilweise bei neuen innovativen Angeboten wie Crowdfunding- oder Peer-to-peer-Krediten vorkommen.

Detaillierte Informationen findest Du im CHE-Studienkredit-Test 2017 (PDF).