Weitere Hilfen für Eltern

Für Eltern gibt es viele verschiedene Hilfen und Angebote. Hier finden Sie einige Beispiele.

Anspruch auf Elterngeld haben Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr (voll) erwerbstätig sind. Auch erwerbslose Eltern erhalten die staatliche Unterstützung. Die Höhe der Zahlung orientiert sich an Ihrem durchschnittlichen monatlichen Gehalt im Jahr vor der Geburt. Ansprechpartner ist die Elterngeldstelle vor Ort in Ihrem Heimatbezirk.

Das ElterngeldPlus ermöglicht es, Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug miteinander zu kombinieren. Mit dem Online-Rechner für Elterngeld und ElterngeldPlus können Sie einen Richtwert für die Zahlungen ermitteln.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Schwangerschaft und Mutterschaft zum Beispiel folgende Leistungen:

  • ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe, Entbindungskosten
  • Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln
  • häusliche Pflege
  • Haushaltshilfe
  • Mutterschaftsgeld

 Ansprechpartner zum Thema Mutterschaftsgeld finden Sie bei Ihrer Krankenkasse.

 

Hier haben wir weitere Informationen für Sie zu den Themen:

Mutterschaftsgeld

Müttergenesungswerk

Bundesstiftung Mutter und Kind

Folgende Kosten können unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden: Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung, in der Kindertagespflege oder durch eine Tagesmutter.

Dafür kommen vor allem folgende Personen in Frage:

  • Alleinerziehende
  • Geringverdienende
  • Eltern, die sich noch in Ausbildung befinden

Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Alleinerziehende, die keinen oder nur wenig Unterhalt für ihre Kinder bekommen, können Unterhaltsvorschuss erhalten. Dies ist auch bei ungeklärter Vaterschaft möglich.

Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Alleinerziehende Mütter und Väter haben eine größere Belastung zu schultern. Der Staat gewährt ihnen deshalb eine steuerliche Erleichterung: den Entlastungsbetrag. Alleinerziehende in der Steuerklasse II, die Kindergeld für ein Kind bekommen, das in ihrem Haushalt lebt, können diesen erhalten. Dadurch wird weniger Lohnsteuer vom Einkommen einbehalten. Ansprechpartner ist Ihr Finanzamt vor Ort.

Alleinerziehende, die keinen oder nur wenig Unterhalt für ihre Kinder bekommen, können Unterhaltsvorschuss erhalten. Dies ist auch bei ungeklärter Vaterschaft möglich. Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Ja. Unter dem Fachbegriff "Bildung und Teilhabe" (BuT) können Sie für Ihre Kinder unterschiedliche Angebote nutzen. Dazu gehören:

  • Beförderung von Schülerinnen und Schülern zur Schule
  • eintägige Ausflüge oder mehrtägige Klassenfahrten von Schule oder Kindertagesstätte
  • Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf
  • angemessene Lernförderung
  • gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in der Schule, Kindertagesstätte oder Hort
  • Unterstützung, um am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen (zum Beispiel Beiträge für Vereine)

Ansprechpartner sind Ihre Stadt beziehungsweise Gemeinde oder das Jobcenter vor Ort.

Neben ausführlicher Beratung und Unterstützung bei der individuellen Arbeitsplatzsuche gibt es finanzielle Hilfen. Dazu gehören bei Erfüllung der Voraussetzungen zum Beispiel:

  • Bewerbungskosten
  • Reisekosten
  • Zuschüsse zu den Lohnkosten des Arbeitgebers

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihren Beratungsfachkräften in den Agenturen und Jobcentern vor Ort. In dem Merkblatt Was?Wer?Wieviel? für Kunden der Arbeitsagenturen beziehungsweise in dem Merkblatt Was?Wer?Wieviel für Kunden der Jobcenter, werden weitere Fragen zu diesem Thema geklärt.

Es gibt viele Stiftungen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie gewähren zum Teil auch finanzielle Unterstützung, etwa für:

  • die Beseitigung akuter Notlagen (zum Beispiel Anschaffung gesundheitlicher Hilfsmittel).
  • bei nötigen Therapien.
  • Zuschüsse zum Familienurlaub.

Teilweise stellt die Stadt oder Gemeinde Kontakt zu Stiftungen her. Auch Landesstiftungen oder Bundesstiftungen bieten Hilfe (beispielsweise das Müttergenesungswerk oder die Stiftung Mutter und Kind). Daneben gibt es Landesfördermittel wie beispielsweise für den Wohnungsbau zur Unterstützung sozial schwacher Familien.