Änderungen mitteilen

Änderungen Ihrer persönlichen Lage haben oft Auswirkungen auf den Kindergeldanspruch. Gegebenenfalls gibt es weniger oder auch mehr Geld. Damit Sie nichts zurückzahlen müssen oder mehr Geld bekommen können, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Es geht um Ihr Geld!

Wichtig ist, dass Sie alle Mitteilungen direkt an Ihre Familienkasse schicken. Es reicht leider nicht, wenn die Unterlagen bei einer anderen Stelle abgegeben werden. Bitte nutzen Sie auch unseren Kindergeld-Online-Service.

Hier einige Beispiele:

  • Ihre Anschrift oder Ihre Bankverbindung ändert sich.
  • Sie trennen sich auf Dauer oder werden geschieden.
  • Sie oder ein Kind verlassen Ihren bisherigen Haushalt.
  • Sie erhalten eine andere kindbezogene Leistung (zum Beispiel ausländische Familienbeihilfen).
  • Sie nehmen eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst für voraussichtlich mehr als sechs Monate auf.
  • Ein Kind, für das Sie Kindergeld erhalten, zieht aus, wurde als vermisst gemeldet oder ist verstorben.

Weitere Beispiele, wenn Sie für ein über 18 Jahre altes Kind Kindergeld erhalten:

  • Ihr Kind schließt eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium ab und beginnt zu arbeiten.
  • Ihr Kind wechselt, beendet oder unterbricht die Schul- oder Berufsausbildung oder das Studium.
  • Ihr Kind tritt einen Freiwilligendienst (zum Beispiel Freiwilliger Wehrdienst) an.

Gut zu wissen: Bitte beachten Sie auch die Besonderheiten beim Kinderzuschlag. Sie wissen nicht, ob Sie eine bestimmte Veränderung mitteilen müssen? Fragen Sie bitte Ihre Ansprechpartner vor Ort.

Persönliche Veränderungen können Auswirkungen auf Ihren Anspruch haben.

Zu viel erhaltenes Geld, eine sogenannte Überzahlung, muss zurückgezahlt werden. Bitte überweisen Sie das Geld jedoch nicht einfach zurück. Sie erhalten immer ein Schreiben, in dem Sie zur Rückzahlung aufgefordert werden.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Merkblatt Kindergeld beziehungsweise im Merkblatt Kinderzuschlag.

Fragen beantwortet Ihnen Ihre Familienkasse vor Ort.

Die Familienkasse prüft regelmäßig, ob die Voraussetzungen für die Zahlungen noch vorliegen. Sie erhalten dazu einen Fragebogen.

Damit wird zum Beispiel ermittelt, ob

  • Sie sich noch im Inland aufhalten,
  • Ihr(e) Kind(er) weiterhin in Ihrem Haushalt leben,
  • Ihre Kinder noch in Schul- beziehungsweise Berufsausbildung sind oder
  • sich Ihr Einkommen verändert hat.

Sollte eine Bescheinigung von einer anderen Stelle notwendig sein, ist meist ein entsprechender Vordruck beigelegt.

Füllen Sie den Fragebogen bitte sorgfältig aus und fügen Sie die erbetenen Unterlagen bei.

Gut zu wissen: Antworten Sie der Familienkasse bitte bis zum angegebenen Zeitpunkt. Wenn Sie mehr Zeit benötigen, informieren Sie uns bitte. So stellen Sie sicher, dass Zahlungen nicht unterbrochen werden.

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Kindergeld.