Ihre Rechte und Pflichten

Wir brauchen Ihre Mitwirkung! Nur mit Ihrer Hilfe können wir Sie bestmöglich unterstützen. Hier erfahren Sie, was in dieser Partnerschaft zu beachten ist.

Oftmals haben Änderungen Ihrer persönlichen und finanziellen Lage Auswirkungen auf die Zahlungen. Entweder gibt es weniger oder auch mehr Geld. Damit Sie zum Beispiel nichts zurückzahlen müssen, benötigen wir Ihre Angaben. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie etwas mitteilen sollen, fragen Sie uns.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Aufgabe, jeden Einzelnen zu unterstützen. Außerdem sind sie dafür verantwortlich, mit den Versicherungs- und Steuergeldern sorgsam umzugehen. Der Gesetzgeber hat mit den Geldkürzungen eine Möglichkeit geschaffen, die Unterstützung durch die Gemeinschaft zu entziehen. Das betrifft Menschen, die gegen Regeln und Absprachen verstoßen.

Gut zu wissen: Ist trotz bester Vorsätze mal etwas schief gelaufen? Nehmen Sie bitte mit Ihrer Beratungsfachkraft vor Ort Kontakt auf. In den meisten Fällen finden wir gemeinsam eine Lösung.

Zu den Anträgen, die Sie bei einer Behörde stellen, erhalten Sie eine schriftliche Antwort. Dieses Schreiben ist ein Bescheid. Der Bescheid gibt an, ob und wie viel Geld oder welche Sachleistungen bewilligt werden.

Manchmal kommt es vor, dass…

  • ein Antrag abgelehnt wird,
  • Sie weniger Geld bekommen, als Sie beantragt haben, oder
  • Ihnen unklar ist, was der Inhalt des Bescheids genau bedeutet.

Bitte kommen Sie in diesen Fällen gerne auf uns zu! Sicherlich können wir in einem Gespräch offene Fragen klären.

Am Ende eines Bescheids steht immer eine Rechtsbehelfsbelehrung. In dieser werden Ihnen Ihre Rechte erläutert. Sie haben die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Bitte schicken Sie Ihren Widerspruch an den Absender oder kommen Sie persönlich vorbei. Unsere Entscheidung wird dann nochmals überprüft.

Achtung: Auch wenn Sie Widerspruch oder Klage eingelegt haben, muss überzahltes Geld zurückgezahlt werden. Ausnahme: Sie stellen einen Antrag auf „Aussetzung der Vollziehung“ und erklären, warum Sie nicht zahlen können.

Gibt es immer noch keine zufriedenstellende Entscheidung für Sie, haben Sie die Möglichkeit, Klage zu erheben. Für generelle Informationen zu Zuständigkeit und Verfahren wenden Sie sich bitte an Ihre Beratungsfachkraft vor Ort.