Auf eine Ausbildung vorbereiten

Nicht alle haben es leicht eine Ausbildungsstelle zu finden. Deine Schulnoten sind nicht optimal? Du hast keinen Schulabschluss? Um dich fit zu machen für deine Ausbildung, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dich zu unterstützen. Oder du kannst in deiner aktuellen Situation einfach noch keine berufliche Entscheidung treffen? Deine Agentur für Arbeit hilft dir gerne weiter.

Du bist nicht mehr schulpflichtig und hast noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Vielleicht fehlt dir ein Schulabschluss? Oder du hast deine Ausbildungsstelle verloren und musst dich ganz neu orientieren?

Dann kannst du dich in einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Agentur für Arbeit auf eine Ausbildung vorbereiten. Die BvB dauert in der Regel bis zu zehn Monate.

  • Der Vorteil dabei: Du hast nicht nur Unterricht, sondern machst auch mehrere Betriebspraktika. Dadurch kannst du verschiedene Berufe kennen lernen und in die unterschiedlichen Arbeitswelten hineinschnuppern. Der Praktikumsbetrieb lernt dich gut kennen – vielleicht ergibt sich daraus mehr.
  • Ein weiterer Pluspunkt: Du kannst in der BvB unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Hauptschulabschluss nachholen.
  • Während einer BvB hast du auch einen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe.

Ob eine BvB für dich sinnvoll ist, entscheidet die Berufsberatung – deshalb vereinbare einen Termin unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 00. Wenn du im Jobcenter betreut wirst, wende dich bitte zuerst an deine persönliche Ansprechpartnerin bzw. deinen persönlichen Ansprechpartner.

Gut zu wissen: Es gibt eine spezielle BvB, die in Jugendwerkstätten und Produktionsschulen durchgeführt wird. Du stellst dort Waren her oder bietest Dienstleistungen an, die an echte Kunden/-innen verkauft werden. Frag nach in deiner Agentur für Arbeit, ob es dieses Angebot in deiner Region gibt.

Weitere Informationen findest du im Flyer Werde fit für deine Ausbildung - Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und im Faltblatt zur Berufsausbildungsbeihilfe.

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Du weißt was du werden willst, hast aber bis 30. September noch keinen Ausbildungsplatz gefunden?

Dann kannst du unter bestimmten Voraussetzungen an einem längeren geförderten Praktikum teilnehmen, das dich auf eine Ausbildung vorbereitet. Es nennt sich „Einstiegsqualifizierung“ und dauert zwischen sechs und zwölf Monaten.

  • Vorteil: Du verdienst - mitfinanziert von der Agentur für Arbeit - schon etwas Geld. Und du bekommst ein Zertifikat, wenn du die Einstiegsqualifizierung erfolgreich abschließt.
  • Noch ein Vorteil: Die Zeit kann eventuell auf eine anschließende Ausbildung angerechnet werden. Frag bei der Berufsberatung oder in deinem Jobcenter nach. Dort werden die Voraussetzungen für eine Einstiegsqualifizierung geprüft.

Weitere Informationen findest du im Flyer Dein Praktikum zur Ausbildung – Betriebliche Einstiegsqualifizierung.

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Das sind Maßnahmen für junge Menschen unter 25 Jahren, die sich nach der Schule besonders schwer tun beim Einstieg in eine Ausbildung oder Beschäftigung. Sie sollen dir die Chance auf einen Ausbildungs- oder einen Arbeitsplatz ermöglichen.

Eine solche Aktivierungshilfe kommt für dich infrage, wenn auf dich zutrifft:

  • Du hast noch keine Berufsausbildung.
  • Du weißt so gar nicht, was du kannst.
  • Du bist zur Zeit ohne rechten Antrieb und es fällt dir schwer, richtig loszulegen.

Und dadurch unterstützen dich die Aktivierungshilfen beim Eintritt in die Ausbildung oder in die Arbeitswelt:

  • Arbeit in ausgewählten Projekten,
  • Begleitung durch Sozialpädagogen/-innen,
  • abgestimmt auf deinen Förderbedarf.

Gut zu wissen: Für die Teilnehmenden sind die Maßnahmen kostenfrei.

Sprich mit den Beraterinnen und Beratern deiner Agentur für Arbeit. Sie informieren dich gerne!