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Der Berufspsychologische Service

Unsere Psychologinnen und Psychologen unterstützen Sie bei beruflichen Fragen und Problemen. Es steht ein Termin beim Berufspsychologischen Service (BPS) an? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.

Wenn Ihre Vermittlungs- oder Beratungsfachkraft fachliche Unterstützung benötigt, kann sie den Berufspsychologischen Service kontaktieren. Dieser lädt Sie dann zu einem Termin ein. Zu den Dienstleistungen des BPS gehören unter anderem:

  • Psychologische Begutachtungen, zum Beispiel zur Feststellung der Eignung für eine konkrete Ausbildungsstelle oder Qualifizierung

  • Psychologische Beratungen, zum Beispiel bei Fragen und Problemen, die einer erfolgreichen Stellenvermittlung im Weg stehen

  • Verschiedene Angebote, zum Beispiel zur Feststellung von Deutschkenntnissen oder zur Erhebung ausgewählter Kompetenzen

  • Verschiedene psychologische Testverfahren, die dabei helfen, die passende Ausbildung oder ein passendes Studienfeld zu finden

Die Psychologin oder der Psychologe erstellt nach der Dienstleistung ein Gutachten oder einen Bericht. Das Dokument wird an Ihre Vermittlungs- oder Beratungsfachkraft versandt. Diese kann durch die Erkenntnisse des BPS anschließend besser auf Ihre Bedürfnisse und Kompetenzen eingehen.

Gemeinsam mit Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft können Sie dann die nächsten Schritte im Vermittlungsprozess festlegen, um eine passende Arbeitsstelle, Ausbildungsstelle oder Qualifizierung zu finden.

Es gibt unterschiedliche Gründe für einen Besuch beim BPS. Die folgenden Beispiele beschreiben einige typische Situationen, bei denen der BPS helfen kann:

  • Sie möchten eine bestimmte Ausbildung oder Qualifizierung beginnen oder sind auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit? Der BPS untersucht, wie gut Sie dafür geeignet sind. Außerdem kann er feststellen, welche Hilfen Sie brauchen, um Ihr Ziel zu erreichen.

  • Sie scheitern immer wieder in Bewerbungsgesprächen? In der Beratung versuchen die Psychologinnen und Psychologen, die Gründe dafür herauszufinden. Außerdem zeigen sie Wege auf, wie Sie Ihr Verhalten in Bewerbungsgesprächen ändern können.

  • Deutsch ist nicht Ihre Muttersprache? Mit einem Sprachtest kann der BPS Ihre Sprachkenntnisse einschätzen. Das hilft dabei, die nächsten Schritte in Ihrem Beratungs- oder Vermittlungsprozess zu planen.

  • Sie haben möglicherweise eine Behinderung (zum Beispiel eine Lernbehinderung, geistige oder psychische Behinderung)? Um die Auswirkungen abzuklären und Hilfen aufzuzeigen, kann Ihre Vermittlungs- und Beratungsfachkraft den BPS einschalten.

  • Ihre Vermittlungs- oder Beratungsfachkraft möchte Ihr berufliches Profil besonders gründlich erfassen und dazu Ihre überfachlichen Kompetenzen ermitteln. Der BPS bietet zu diesem Zweck spezielle Tests an. Mithilfe eines Fragebogens schätzen Sie zum Beispiel Ihr typisches Verhalten in beruflichen Situationen ein.

Sie suchen eine neue Fachkraft, die bestimmte berufliche Anforderungen erfüllt und gut zu Ihrer Firma passt? Dabei kann Sie der BPS unterstützen.

Der BPS unterstützt den Arbeitgeber-Service bei der Vermittlung von geeigneten Fachkräften. Die Psychologinnen und Psychologen erarbeiten ein Anforderungsprofil der Arbeitsstelle und treffen eine Vorauswahl der Bewerberinnen und Bewerber unter Einsatz psychologischer Gesprächs- und Untersuchungsverfahren.

Wenden Sie sich an den Arbeitgeber-Service in Ihrer Agentur für Arbeit vor Ort oder unter der Telefonnummer 0800 4 555520 (gebührenfrei).

Sprechen Sie mit Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft über Ihr Anliegen. Diese beauftragt dann den BPS.

Bei einem Großteil der Termine beim BPS findet zunächst ein Gespräch mit der Psychologin oder dem Psychologen statt. Dabei sprechen Sie unter anderem darüber, was das Ziel des Termins ist. Dieses haben Sie vorher mit Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft abgestimmt. Sie erfahren außerdem, wie der Termin ablaufen wird und können Fragen stellen.

Häufig folgen dann psychologische Tests. Nach dem Test bespricht die Psychologin oder der Psychologe mit Ihnen die Ergebnisse und was davon an Ihre Vermittlungs- und Beratungsfachkraft weiter gegeben wird. Gemeinsam klären Sie, welche Bedeutung Ihre Ergebnisse für Ihren weiteren Weg haben.

In manchen Fällen nimmt die Psychologin oder der Psychologe auch an Gesprächen mit Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft teil.

Bei einem psychologischen Test bearbeiten Sie verschiedene Aufgaben und beantworten Fragen. Die Bearbeitung der Aufgaben erfolgt in der Regel am Computer. Normalerweise sitzen im Testraum außer Ihnen noch weitere Personen. Sie nehmen ebenfalls an psychologischen Tests teil.

Worauf Sie bei der Bewältigung der Aufgaben achten müssen, wird Ihnen vorher jeweils an einem Beispiel erklärt. Es können zum Beispiel Aufgaben sein, bei denen Sie

  • logisch denken,
  • sich etwas vorstellen,
  • sich etwas merken,
  • rechnen oder
  • schreiben müssen.

Möglich sind auch Fragen zu Ihren beruflichen Vorlieben oder Interessen. Auch praktische Aufgaben können gestellt werden. Die Art der Aufgaben hängt von Ihren beruflichen Zielen ab. In kaufmännischen Berufen sind zum Beispiel andere Fähigkeiten und Interessen wichtig als in handwerklichen Berufen.

Schauen Sie sich die Beispiele für Testaufgaben an.

Vor dem Gespräch sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Worüber habe ich mit meiner Vermittlungs- und Beratungsfachkraft gesprochen?
  • Wobei könnte mich die Psychologin oder der Psychologe unterstützen?

Sie wissen noch nicht, wie ein psychologisches Testverfahren aussehen kann? Schauen Sie sich die Beispiele für Testaufgaben an und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck. Das genügt als Vorbereitung.

Alle Informationen, die der BPS für Sie sammelt oder erstellt, sind geschützt. Sie werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz behandelt. Das bedeutet:

  • Die Unterlagen werden unter besonderen Vorkehrungen aufbewahrt.

  • Die Unterlagen können nicht von anderen eingesehen oder mitgenommen werden.

  • Die Unterlagen werden nach einer bestimmten Frist vernichtet.

Der Bericht oder das Gutachten wird ausschließlich an Ihre Beratungsfachkraft gesandt. Sollen Außenstehende Informationen erhalten, werden Sie vorab darüber informiert. Sie können dann Einwände dagegen erheben.

Die gesammelten und erstellten Daten verwendet der BPS in anonymer Form für Forschungsarbeiten. Er führt diese auch selbst durch.

Vor dem Termin besprechen Sie mit Ihrer Vermittlungs- und Beratungsfachkraft, was Sie mit dem Besuch beim Berufspsychologischen Service erreichen wollen. Dabei erfahren Sie auch, ob der Termin für Sie verpflichtend ist. Sie sind sich nicht sicher? Fragen Sie Ihre Vermittlungs- und Beratungsfachkraft.

Solange Sie keine andere Vereinbarung getroffen haben, sollten Sie den Termin beim BPS unbedingt wahrnehmen.

Teilen Sie uns bitte sofort mit, dass Sie den Termin nicht einhalten können. An welche Stelle in Ihrer Agentur für Arbeit Sie sich wenden müssen, steht in Ihrem Einladungsschreiben.

Gut zu wissen: Viele Menschen warten auf einen Termin beim BPS. Nur wenn Sie rechtzeitig absagen, können wir Ihren Termin anderweitig vergeben.