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Mehr Geld für die Pflege

Die Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege werden ab Januar 2018 steigen.

04.05.2017 – Gute Pflege soll angemessen entlohnt werden: In diesem Punkt waren sich die Angehörigen der Pflegekommission einig und haben deshalb einer Erhöhung des Mindestlohns in der Branche zugestimmt.

Schrittweise sollen die Mindestlöhne der Pflegebeschäftigten nun ab Januar 2018 angehoben werden. In Westdeutschland steigt der Stundenlohn zunächst von 10,20 Euro auf 10,55 Euro (plus 3,4 Prozent). Im Osten wird er von 9,50 Euro auf 10,05 Euro erhöht (plus 5,8 Prozent). Ab Januar 2019 verdienen die Beschäftigten dann 11,05 Euro beziehungsweise 10,55 Euro pro Stunde. Zum ersten Januar 2020 werden sie 11,35 Euro beziehungsweise 10,85 erreichen. Um die Angleichung der Löhne in Ost- und Westdeutschland weiter voranzubringen, nehmen die Stundensätze im Osten etwas deutlicher zu.

Die Erhöhung wird überall dort umgesetzt, wo der spezielle Pflegemindestlohn eingeführt wurde. Rund 900.000 Beschäftigte werden davon profitieren. Dort, wo dieser nicht gilt (zum Beispiel in Privathaushalten), wird weiterhin der gesetzliche Mindestlohn gezahlt.

Die Pflegekommission, die die Erhöhung beschlossen hat, setzt sich zusammen aus Vertretern privater, öffentlich-rechtlicher sowie kirchlicher Pflegeeinrichtungen. Das Gremium besteht zu gleichen Teilen aus Arbeitgebern beziehungsweise Dienstgebern und Arbeitnehmern beziehungsweise Dienstnehmern.

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).