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„Duale Berufsausbildung stärken“

Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat sich für drei konkrete Ansätze ausgesprochen, um die duale Berufsausbildung in Deutschland weiterzuentwickeln.

27.06.2017 – Mit einem Drei-Punkte-Plan möchte Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB, die duale Berufsausbildung noch attraktiver machen.

Zunächst sollen Klein- und Kleinstbetriebe als Orte für die Ausbildung und Beschäftigung von Jugendlichen wieder interessanter werden. Weil sie aus eigener Kraft nicht mit den professionellen Personal- und Organisationsstrukturen von Großunternehmen mithalten können, sollen sie ihre Kräfte bündeln und als strategische Allianzen zusammenarbeiten.

In einem zweiten Punkt stellt Friedrich Hubert Esser die Ausbildungsberufe an sich in den Fokus. Je breiter ein Berufsbild sei und je mehr Anerkennungsmöglichkeiten es gebe, desto interessanter sei der Beruf für junge Menschen. Zudem müssten die Berufsbilder an das digitale Zeitalter angepasst werden.

Um die duale Berufsausbildung weiterhin zu stärken, müssten zudem beschäftigungspolitische Maßnahmen greifen. Dazu gehören die Verbesserung der Work-Life-Balance, auskömmliche Löhne und attraktive Karrierepfade.

Trotz der neuen Ideen zur Stärkung der Berufsausbildung soll laut Friedrich Hubert Esser aber auch weitergearbeitet werden an den Themen Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung, Internationalisierung, Inklusion sowie der Stärkung des Lernorts Berufsschule.

Weitere Informationen erhalten Sie beim BIBB.