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Fragen und Antworten zum Selbsterkundungstool

Es gibt für Studienanfänger rund 10.000 Studiengänge in Deutschland. Diese Zahl kann niemand überblicken. Das Selbsterkundungstool hilft dir, dich zurechtzufinden. Basis sind die Fragen und Aufgaben in 4 Modulen (Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, fachliche Interessen und berufliche Vorlieben). Gemäß deinen Antworten verweist das Tool auf Studienfelder, mit denen du dich besonders beschäftigen solltest, um ein zu dir passendes Studium zu finden.

Das Selbsterkundungstool ist aber nicht als Ersatz für eine persönliche Studienberatung gedacht, sondern soll diese unterstützen. Die Ergebnisse können eine sehr gute Grundlage sein, damit du im Beratungsgespräch gezielt Fragen zu Studiengängen stellen kannst. Es ist auch empfehlenswert, deine Modulergebnisse zu besprechen.

Dieses Selbsterkundungstool unterstützt Jugendliche und Erwachsene mit erworbener oder angestrebter Hochschulzugangsberechtigung bei der Wahl ihres Studiums. Manche Verfahren setzen eine Vertrautheit mit Alltagssituationen im deutschen Kulturkreis voraus. Außerdem sind Kenntnisse der deutschen Sprache mindestens auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich.

Das Tool ist nicht geeignet für Personen, die auf Bildschirmleseprogramme oder sogenannte Screenreader angewiesen sind, da es keine Textausgabe vom Computerbildschirm per Braillezeile oder Sprachausgabe ermöglicht. Programme, die eine Bildschirmvergrößerung ermöglichen, können zu einer eingeschränkten Nutzbarkeit führen und dadurch die Auswertungen beeinflussen.

Durch das Registrieren und Einloggen kannst du die Bearbeitung des Tools unterbrechen und immer wieder auf deine Ergebnisse zugreifen. Dabei wird der Datenschutz voll beachtet, deine Ergebnisse werden auch nicht an die Hochschulen weitergegeben.

Zunächst benötigen wir diese Angaben, um dir passende Fragen zuordnen zu können. So bekommen Nutzerinnen und Nutzer mit Arbeitserfahrung, die nicht mehr in der Schule sind, in manchen Fällen andere Texte.

Außerdem werden deine Angaben mit denen von Nutzerinnen und Nutzern abgeglichen, die dir ähnlich sind (siehe auch „Was ist Normierung?“). Bist du zum Beispiel 16 Jahre alt, eine Schülerin oder ein Schüler und willst Abitur machen, dann werden deine Ergebnisse nur mit anderen Schülerinnen und Schülern deines Alters verglichen, die ebenfalls diesen Schulabschluss anstreben.

Deine Angaben zu den einzelnen Modulen dienen dazu, die Ausprägungsgrade deiner Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, Interessen und beruflichen Vorlieben zu ermitteln. Diese werden mit den Anforderungen der Studienfelder verglichen. Die daraus entstehende „Passung“ wird dir im Bereich „Passende Studienfelder“ gezeigt. Sie hilft dir, dich über Studienfelder zu informieren, die zu deinen Ergebnissen am besten passen.

Du erhältst außerdem für jedes abgeschlossene Modul eine ausführliche Auswertung.

Damit du auf deine Ergebnisse immer wieder zugreifen kannst, werden deine Angaben gespeichert. Die Ergebnisse sind nur für dich einsehbar.

Weitere Informationen über die Speicherung deiner persönlichen Daten findest du bei der Frage „Warum muss ich verschiedene Angaben zu meiner Person machen?“.

Du kannst dein Benutzerkonto jederzeit löschen. Gehe dazu unter „eServices“ auf „Meine Daten“. Unter „Benutzerkonto bearbeiten“ kannst du dann dein Benutzerkonto löschen.

Für die Bearbeitung der Module werden keinerlei Hilfsmittel benötigt.

Die Bearbeitung der 4 Module nimmt rund 2 Stunden in Anspruch. Du kannst die Module aber auch unabhängig voneinander, zu unterschiedlichen Zeiten bearbeiten. Du kannst die Module auch jederzeit unterbrechen.

Die Bearbeitungszeit erscheint dir vielleicht ziemlich lang, aber es lohnt sich! Bei einer ernsthaften Bearbeitung erhältst du ein umfassendes und fundiertes Bild über deine Fähigkeiten, deine sozialen Kompetenzen, deine Interessen und deine beruflichen Vorlieben. Nimm dir also unbedingt Zeit, alle Module zu bearbeiten, um deine Auswertung maximal aussagekräftig zu machen.

Ja, du kannst die Bearbeitung der Module jederzeit unterbrechen. Es wird in der Regel alles, einschließlich deiner letzten Eingabe, automatisch gespeichert.

Nur Aufgaben mit Zeitlimit können nicht unterbrochen werden. Wenn du eine Pause machen möchtest, bietet es sich an, diese nach einer der „Hinweisseiten“ zu machen, die zwischen den Frageteilen der Module gezeigt werden.

Es wird dir keine Reihenfolge für die Bearbeitung der Module vorgegeben. Es empfiehlt sich mit dem Modul „Meine Fähigkeiten“ zu beginnen. Schließlich ist es besonders wichtig, dass du später mit den Anforderungen deines Studiums gut zurechtkommst.

Die Suche nach konkreten Studiengängen erreichst du im Tool von der Ergebnisseite aus. Um dorthin zu gelangen, musst du mindestens ein Modul absolvieren.

Alternativ kannst du die Studiensuche der Bundesagentur für Arbeit nutzen.

Nein. Hast du ein Modul bearbeitet, wird dir bereits eine Liste mit passenden Studienfeldern ausgegeben. Darüber hinaus erhältst du zu jedem Modul eine Modulauswertung.

Du bekommst verschiedene Darstellungen deiner Ergebnisse: Eine Liste mit passenden Studienfeldern und eine Auswertung für jedes Modul.

In der Modulauswertung werden dir deine modulspezifischen Ergebnisse im Detail vorgestellt. Die Einblicke und Vorschläge, die du darin erhältst, sollen dir bei deiner Berufswahl helfen.

Die Liste der passenden Studienfelder gibt an, wie gut deine Angaben in den einzelnen Modulen zu den jeweiligen Anforderungen des Studienfeldes passen. Von dieser Liste gelangst du auch zur Suche nach dazugehörenden konkreten Studiengängen.

Die Beratungsfachkräfte deiner örtlichen Agentur für Arbeit helfen dir bei Fragen gerne weiter. Mit dem Kontaktformular für ein Beratungsgespräch kannst du einen Termin vereinbaren. Auch ein Gespräch mit einer Beratungslehrkraft an deiner Schule kann dir bei Unklarheiten weiterhelfen.

In der Liste der passenden Studienfelder werden keine spezifischen Zulassungsvoraussetzungen berücksichtigt. Sie stellt nur dar, inwieweit die Anforderungen der Studienfelder zu deinen Modulergebnissen passen (die sogenannte „Passung“).

Informationen über spezielle Voraussetzungen findest du auf den Detailseiten der entsprechenden Studiengänge in der Studiengangsuche.

Es ist durchaus möglich, dass es bei den Ergebnissen zu Überraschungen kommt. Zum Beispiel könnten Studienfelder vorgeschlagen werden, für die du bisher keine Potenziale und Stärken bei dir gesehen hast. In diesem Fall solltest du folgende Punkte bedenken:

  • Die kognitiven Verfahren im Modul „Meine Fähigkeiten“ erfassen die Denkfähigkeit in den ausgewählten Bereichen und nicht das schulische Wissen. Es kann sein, dass du zum Beispiel sehr gut mathematisch denken kannst, aber keine guten Noten in diesem Fach hast.
  • Die Werte bauen auf dem Vergleich mit den Antworten vieler anderer Nutzerinnen und Nutzern auf. Daher besagt eine „niedrige“ Ausprägung nur, dass die meisten anderen höhere Werte erzielt haben. Bei der Selbsteinschätzung fehlt oft der objektive Vergleich mit anderen. Es ist also möglich, dass du selbst eine Eigenschaft an dir als sehr ausgeprägt einschätzt, ohne zu merken, dass diese bei anderen noch stärker vorhanden ist.

Du solltest auch bedenken, dass Abweichungen von deinen Erwartungen besonders wertvoll sind. Prüfe unerwartete Ergebnisse zunächst wohlwollend und bespreche sie auch mit anderen. Entscheide erst dann, was wirklich zu dir passt.

Es kann vorkommen, dass deine Ergebnisse von den Empfehlungen anderer – zum Beispiel deiner Eltern – abweichen oder du enttäuscht bist, wenn dein Wunschstudiengang durch das Tool als weniger passend eingestuft wird. In einem solchen Fall können folgende Hinweise helfen:

  • Das Selbsterkundungstool gibt keine Auskunft darüber, mit welchen Studiengängen du glücklich wirst. Es gibt dir nur Hinweise, über welche Studiengänge du dich genauer informieren solltest.
  • Wie gut deine Ergebnisse in den Modulen zu einem Studienfeld passen, ergibt sich durch den Abgleich deiner Werte mit dem Anforderungsprofil des Studienfeldes. Diese sogenannte Passung ist auch dann gering, wenn die Modulwerte deutlich über den Anforderungen des Studienfeldes liegen. In diesem Fall bist du also kompetenter, als es für den Studiengang nötig wäre.

Wenn dein Traumstudium aufgrund der Modulangaben nicht gut zu dir passt, solltest du in jedem Fall sorgfältig prüfen, ob dieses unerwartete Ergebnis nicht vielleicht doch einen wahren Kern hat. Hier kann dir deine Agentur für Arbeit weiterhelfen. Nutze das Kontaktformular für ein Beratungsgespräch und vereinbare einen Termin.

Übrigens gibt es nur selten eine ideale Passung zu nur einem einzigen Studiengang. Wahrscheinlich bist du für viele Studiengänge vergleichbar gut geeignet und kannst mit ganz unterschiedlichen Studiengängen erfolgreich und glücklich werden.

Du kannst die Ergebnisse mit den passenden Studienfeldern und die Modulauswertungen als PDF-Datei herunterladen, speichern und ausdrucken.

Die Passung deiner Modulergebnisse zu den 87 Studienfeldern ist ausreichend genau, wenn du alle 4 Module bearbeitet hast. Für die derzeit rund 10.000 einzelnen Studiengänge wären aber keine trennscharfen Aussagen möglich. Wenn deine Ergebnisse zu einem Studiengang gut passen, wird dies auch für viele ähnliche Studiengänge gelten.

Nachdem du ein Verfahren (zum Beispiel zu Textverständnis oder Stressresistenz) bearbeitet hast, werden deine Eingaben ausgewertet. Es wird zum Beispiel ermittelt, wie viele Aufgaben du richtig gelöst hast.

Dieses Ergebnis sagt noch nichts darüber aus, ob du ein durchschnittliches, über- oder unterdurchschnittliches Ergebnis erzielt hast. Wenn du 20 von 30 Aufgaben gelöst hast, kann das bei sehr schweren Aufgaben ein gutes Ergebnis sein, das nur wenige Personen schaffen. Wenn die Aufgaben hingegen sehr leicht waren, werden viele andere ebenfalls 20 davon lösen können. Dann wäre dein Ergebnis durchschnittlich.

Aussagekräftig wird dein Ergebnis erst, wenn man es mit den Ergebnissen vieler anderer vergleicht. Das nennt man „Normierung“.

Die Vergleichswerte für die Normierung werden regelmäßig überprüft – anhand der anonymisierten Ergebnisse der anderen Nutzerinnen und Nutzer. Wenn nötig werden die hinterlegten Normwerte im Selbsterkundungstool angepasst.

Die Werte, die du erreicht hast, werden also immer mit den Werten anderer verglichen.

Für die Berechnung der passenden Studienfelder wirst du mit typischen Studieninteressierten verglichen, also Schülerinnen und Schülern ab der 10. Jahrgangsstufe. Das geschieht unabhängig von deinem Alter oder anderen Angaben zu deiner Person. Der Grund: Alle Studienanfänger müssen die gleichen Anforderungen erfüllen.

Für die Berechnung der Modulauswertung wird eine Vergleichsgruppe gebildet, die zu dir passt. Wer zu dieser Gruppe gehört, hängt von biografischen Angaben ab: Geschlecht, Alter, Schulabschluss, Berufserfahrung und gegebenenfalls weitere Angaben.

Bearbeitest du ein Modul, dann ergibt sich für jede abgefragte Kompetenz – zum Beispiel dein Textverständnis – ein bestimmter Wert.

Alle Werte eines Moduls werden zu deinem individuellen „Kompetenzprofil“ beziehungsweise „Interessensprofil“ zusammengesetzt.

Die Werte deines Kompetenzprofils werden dann „normiert“. Das bedeutet: Deine Ergebnisse werden mit denen anderer Nutzerinnen und Nutzer verglichen. Diese Nutzerinnen und Nutzer sind ähnlich alt, haben dasselbe Geschlecht, denselben Schulabschluss und eine ähnliche Tätigkeitserfahrung wie du. Wenn du mehr dazu wissen willst, dann lies die Antwort auf die Frage „Mit wem werde ich verglichen?“.

Diese normierten Werte werden in deiner Modulauswertung dargestellt. Sie zeigen dir, wie du in den einzelnen Punkten im Vergleich zu dir ähnlichen Nutzerinnen oder Nutzern abschneidest. Erhält zum Beispiel eine 45-Jährige mit Abitur in der Modulauswertung eine Aussage darüber, wie hoch ihre „Denkgeschwindigkeit“ ist, wurde ihr Ergebnis mit den Ergebnissen anderer Frauen ihres Alters mit Abitur verglichen und ins Verhältnis gesetzt.

Achtung: Ein hohes Ergebnis ist nicht immer das beste! Lies dir immer den erklärenden Text durch, den du mit einem Klick auf die „Tacho“-Symbole findest.

Schließt du ein Modul ab, dann hast du für jede abgefragte Kompetenz oder Eigenschaft (zum Beispiel Textverständnis oder Stressresistenz) einen bestimmten Wert erreicht. Alle Werte des Moduls ergeben dein individuelles „Kompetenzprofil“ beziehungsweise „Interessensprofil“.

Dazu werden deine Werte zunächst „normiert“.

Mehr über die Normierung erfährst du in den Antworten auf die Fragen „Was ist Normierung?“ oder „Mit wem werde ich verglichen?“.

Deine normierten Ergebnisse werden mit den Anforderungen der Studienfelder abgeglichen. Jede Übereinstimmung wird als „Treffer“ gewertet. Je höher die Zahl der Treffer, desto höher ist die prozentuale Übereinstimmung zwischen deinem Kompetenzprofil und den Anforderungen eines Studienfelds.

Daraus ergibt sich ein Prozentwert zwischen 0 und 100. Diese Prozentwerte werden in der Ergebnistabelle durch Kreise dargestellt. Hierbei steht ein Kreis für eine geringe Übereinstimmung, 5 Kreise für eine sehr hohe Übereinstimmung.

Du hast wahrscheinlich das Modul „Meine Fähigkeiten“ abgeschlossen, bevor im April 2018 die Fragen zu den Noten ergänzt wurden. Deshalb haben wir für die Berechnung der Hinweise und die Interpretation der Schulnoten in Bezug auf bestimmte Fächer noch keine Eingaben von dir. Wenn du dieses Modul noch einmal machst, werden diese Eingaben von dir gefordert. Sobald du das Modul erneut abgeschlossen hast, werden die Hinweise in der Detailansicht der Studienfelder angezeigt.

Achtung: Wenn du ein Modul wiederholst, dann musst du alle Aufgaben noch einmal bearbeiten.

Das Selbsterkundungstool speichert automatisch nach jedem Aufgabenblock.

Solltest du ein Modul mitten in einem Aufgabenblock abbrechen, werden bei den meisten Aufgabentypen alle Angaben gespeichert. Du kannst dann später genau an dieser Stelle des Moduls fortfahren.

Die zeitgesteuerten Leistungstests im Modul „Meine Fähigkeiten“ (zum Beispiel Denkgeschwindigkeit, Textverständnis, mathematisches Verständnis und räumliches Denken) musst du ohne Unterbrechung absolvieren. Brichst du einen Leistungstest ab, musst du ihn als Ganzes wiederholen.

Das Selbsterkundungstool meldet dich automatisch ab, wenn du eine Stunde inaktiv warst.

Wenn du dich selbst ausloggen willst, dann klicke in deinem Profil auf deinen Benutzernamen und dann auf „abmelden“.