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Ausbildungschancen größer denn je

Die Zahl der freien Ausbildungsplätze ist gestiegen. Dadurch stehen die Chancen für eine Berufsausbildung sehr gut.

18.05.2018 – Laut Berufsbildungsbericht 2018 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) kommen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber etwa 105 Ausbildungsplätze.

2017 wurden rund 520.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Trotz einer wachsenden Zahl von neuen Auszubildenden, besonders im Handwerk, blieben 49.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Dafür gibt es verschiedene Gründe, so der Berufsbildungsbericht 2018 des BMBF: Aufgrund des demographischen Wandels gibt es generell weniger Jugendliche, die eine Ausbildung beginnen können. Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Jugendlichen einen höheren Bildungsabschluss besitzt und ein Studium anstrebt.

Unter den Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern sind wiederum mehr Personen studienberechtigt. Besonders beliebt sind kaufmännische Ausbildungen, Medien- und IT-Berufe. Erhalten Jugendliche oder junge Erwachsene keinen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf, weichen sie in den wenigsten Fällen auf andere Ausbildungen aus. Das ist unter anderem ein Grund dafür, dass trotz freier Ausbildungsplätze einige Bewerberinnen und Bewerber ohne Ausbildung bleiben.

Unter anderem mit neuen Angeboten zur Berufsorientierung will die Bundesregierung dafür sorgen, dass die Zahl der nicht besetzten Ausbildungsplätze in Zukunft zurückgeht. Zudem werden Ausbildungen modernisiert und zum Beispiel digitalen Entwicklungen angepasst. 2017 wurden die Ausbildungsordnungen von 12 Berufen modernisiert. Außerdem sollen weniger Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, indem Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund stärker für die berufliche Ausbildung motiviert werden. Beide Gruppen haben 2017 seltener als zuvor eine Ausbildung aufgenommen.

Weitere Informationen finden Sie im Berufsbildungsbericht 2018 des BMBF und im Datenreport 2018 des BIBB.