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Elterngeld und weitere Hilfen für Eltern

Für Eltern gibt es viele verschiedene Hilfen und Angebote. Hier finden Sie einige Beispiele.

Starke-Familien-Checkheft: Alle finanzielle Hilfen für Familien im Überblick

Neben Kindergeld und Kinderzuschlag haben Familien Anspruch auf weitere Unterstützungsleistungen. Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick mit dem Starke-Familien-Checkheft des Familienministeriums.

Checkheft herunterladen (4,4 MB)

Anspruch auf Elterngeld haben Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr (voll) erwerbstätig sind. Auch erwerbslose Eltern erhalten die staatliche Unterstützung. Die Höhe der Zahlung orientiert sich an Ihrem durchschnittlichen monatlichen Gehalt im Jahr vor der Geburt. Ansprechpartner ist die Elterngeldstelle vor Ort in Ihrem Heimatbezirk. Informieren können Sie sich außerdem bei Ihrer Stadt-, Kreis- oder Gemeindeverwaltung oder bei Familienberatungsstellen.

Das ElterngeldPlus ermöglicht es, Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug miteinander zu kombinieren. Mit dem Online-Rechner für Elterngeld und ElterngeldPlus können Sie einen Richtwert für die Zahlungen ermitteln.

Wenn Sie nicht aus Deutschland kommen, können Sie zum Teil auch Elterngeld und Elterngeldplus beantragen. Informieren Sie sich über die Voraussetzungen für Elterngeld und ElterngeldPlus für Menschen aus dem Ausland.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Schwangerschaft und Mutterschaft zum Beispiel folgende Leistungen:

  • ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe, Entbindungskosten
  • Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln
  • häusliche Pflege
  • Haushaltshilfe
  • Mutterschaftsgeld

Ansprechpartner zum Thema Mutterschaftsgeld ist Ihre Krankenkasse.

Daneben gibt es weitere finanzielle Hilfen für Schwangere und Mütter neugeborener Kinder. Mehr darüber erfahren Sie im „Leitfaden zum Mutterschutz“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Tipp: Auch Stiftungen unterstützen Schwangere. Mehr dazu erfahren Sie bei der Frage: Wie helfen Stiftungen?

Folgende Kosten können unter bestimmten Voraussetzungen übernommen werden: Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung, in der Kindertagespflege oder durch eine Tagesmutter.

Dafür kommen vor allem folgende Personen in Frage:

  • Alleinerziehende
  • Geringverdienende
  • Eltern, die sich noch in Ausbildung befinden

Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Alleinerziehende, die keinen oder nur wenig Unterhalt für ihre Kinder bekommen, können Unterhaltsvorschuss erhalten. Dies ist auch bei ungeklärter Vaterschaft möglich.

Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Alleinerziehende Mütter und Väter haben eine größere Belastung zu schultern. Der Staat gewährt ihnen deshalb eine steuerliche Erleichterung: den Entlastungsbetrag. Alleinerziehende in der Steuerklasse II, die Kindergeld für ein Kind bekommen, das in ihrem Haushalt lebt, können diesen erhalten. Dadurch wird weniger Lohnsteuer vom Einkommen einbehalten. Ansprechpartner ist Ihr Finanzamt vor Ort.

Alleinerziehende, die keinen oder nur wenig Unterhalt für ihre Kinder bekommen, können Unterhaltsvorschuss erhalten. Dies ist auch bei ungeklärter Vaterschaft möglich. Ansprechpartner ist das Jugendamt für Ihren Bezirk.

Ja. Unter dem Fachbegriff „Bildung und Teilhabe“ (BuT) können Sie für Ihre Kinder unterschiedliche Angebote nutzen. Dazu gehören:

  • Fahrten von Schülerinnen und Schülern zur Schule
  • eintägige Ausflüge oder mehrtägige Klassenfahrten von Schule oder Kindertagesstätte
  • Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf
  • angemessene Lernförderung
  • gemeinschaftliche Mittagsverpflegung in der Schule, Kindertagesstätte oder Hort
  • Unterstützung, um am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen (zum Beispiel Beiträge für Vereine)

Ansprechpartner sind Ihre Stadt beziehungsweise Gemeinde oder das Jobcenter vor Ort.

Neben ausführlicher Beratung und Unterstützung bei der individuellen Arbeitsplatzsuche gibt es finanzielle Hilfen. Dazu gehören unter bestimmten Voraussetzungen zum Beispiel:

  • Bewerbungskosten
  • Reisekosten
  • Zuschüsse zu den Lohnkosten des Arbeitgebers

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihren Beratungsfachkräften in den Agenturen und Jobcentern vor Ort. In dem Merkblatt für Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen beziehungsweise in dem Merkblatt für Kundinnen und Kunden der Jobcenter, werden weitere Fragen zu diesem Thema geklärt.

Gut zu wissen: Bestimmte Landesfördermittel, etwa für den Wohnungsbau, richten sich speziell an sozial schwache Familien.

Es gibt viele Stiftungen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie gewähren zum Teil auch finanzielle Unterstützung, etwa für:

  • akute Notlagen (zum Beispiel Anschaffung gesundheitlicher Hilfsmittel).
  • bei nötigen Therapien.
  • Zuschüsse zum Familienurlaub.

Teilweise stellen die Städte und Gemeinden den Kontakt für Sie her. Sie können sich auch selbst an Landesstiftungen oder Bundesstiftungen wenden.

Zusätzliche finanzielle Unterstützung für Schwangere können Sie beispielsweise bei der Bundesstiftung Mutter und Kind beantragen.

Das Müttergenesungswerk bietet Ihnen persönliche Beratungsgespräche rund um die Themen Familie und Schwangerschaft. Ansprechpersonen in Ihrer Nähe finden Sie mit der Beratungssuche des Müttergenesungswerks.