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Digitalisierung erfordert mehr Weiterbildung

Die Digitalisierung wird den Arbeitsmarkt weiterhin stark verändern und so Weiterbildung noch wichtiger machen. Zu diesem Ergebnis kommen drei Bundesministerien in einem gemeinsamen Positionspapier zur Digitalpolitik.

22.06.2017 – Der digitale Wandel der Berufswelt erfordert noch größere Anstrengungen bei der Weiterbildung. Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, für Arbeit und Soziales sowie für Justiz und Verbraucherschutz sehen dabei auch die Bundesagentur für Arbeit in einer zentralen Rolle.

Die Beschäftigten müssen vorausschauend auf die Veränderungen von Tätigkeiten, Berufen und Branchen vorbereitet werden, wie es im Positionspapier „Digitalpolitik für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucher“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz heißt.

Das Bundesministerium für Arbeit hatte nach Bürger- und Fachdialogen im Herbst 2016 ein Weißbuch „Arbeiten 4.0“ veröffentlicht. Ein zentrales Ergebnis sei, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine wichtige Rolle beim Ausbau der

Weiterbildung spielen kann. Im jetzt vorgelegten Positionspapier fordert das Ministerium, die Arbeitslosenversicherung schrittweise zu einer Arbeitsversicherung auszubauen, mit einem Recht auf eine unabhängige Berufs- und Weiterbildungsberatung und letztlich einem Recht auf Weiterbildung. Die Unterstützung dürfe nicht erst bei unmittelbar drohendem Verlust des Arbeitsplatzes greifen.

Bei den Unternehmen geht es dem Papier zufolge vor allem darum, Mittelständlern und Existenzgründern gute Beispiele aufzuzeigen und ihnen Testmöglichkeiten für innovative Produkte und Dienstleistungen zu bieten. Sie müssten aber auch in neuen Fragen der Personalentwicklung und Qualität der Arbeit beraten werden.