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Kindergeld beantragt – das ist zu beachten

Sie haben den Antrag auf Kindergeld ausgefüllt und abgegeben?
Hier erfahren Sie, was nun wichtig ist.

Sobald Ihr Antrag bei uns eingegangen ist, sehen wir nach, ob Ihre Unterlagen vollständig sind. Wenn etwas fehlt, informieren wir Sie: Wir rufen Sie an oder schreiben Ihnen. Es kann auch sein, dass wir noch weitere Angaben von Ihnen, von dritten Personen oder Ämtern benötigen.

Natürlich bearbeiten wir Ihren Antrag möglichst schnell. Allerdings gibt es Zeiten, in denen besonders viele Arbeitsaufträge anfallen. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, wenn die Bearbeitung im Einzelfall länger dauert.

Haben Sie nach 6 Wochen noch nichts von uns gehört, können Sie sich telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung erkundigen. Nehmen Sie dazu einfach über unsere Service-Telefonnummer Kontakt mit uns auf: 0800 4 5555 30 (gebührenfrei).

Keine Sorge: Wenn die Bearbeitung länger dauert, ändert das nichts an der Höhe Ihrer Kindergeldzahlung.

Der Bescheid ist unsere Nachricht an Sie, in der wir Sie über die Bewilligung oder Ablehnung Ihres Antrags informieren.
 
Falls Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben, informiert der Bescheid Sie unter anderem über

  • die Höhe der monatlichen Zahlungen,
  • den Zahlungsbeginn (Zeitpunkt) und
  • Ihre Pflichten zur Mitwirkung.

In jedem Fall informiert Sie der Bescheid auch darüber, welche Möglichkeiten Sie haben, gegen unsere Entscheidung Einspruch einzulegen.

Mit Eingang Ihres Antrags wird eine persönliche Kindergeldnummer für Sie angelegt. Die Kindergeldnummer finden Sie rechts oben auf Ihrem Bescheid.

Beispiel für eine Kindergeldnummer:

123FK123456

Die letzte Ziffer (Endziffer) legt den Zahlungszeitpunkt fest.

Bitte geben Sie diese Nummer immer an, wenn Sie mit uns in Kontakt treten. Dadurch vermeiden wir Namensverwechslungen und können Ihre Unterlagen schneller abrufen.

Manchmal kommt es vor, dass

  • ein Antrag abgelehnt wird,
  • Sie weniger Geld bekommen, als Sie gedacht haben, oder
  • Ihnen unklar ist, was der Inhalt des Bescheids genau bedeutet.

Bitte kommen Sie in diesen Fällen gerne auf uns zu. Sicher können wir in einem Gespräch Ihre Fragen klären.

Einspruch oder Widerspruch gegen einen Bescheid einlegen

Am Ende eines Bescheids werden Sie über Ihre Rechte informiert (Rechtsbehelfsbelehrung). Sie haben die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Einspruch beziehungsweise Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Bitte schicken Sie Ihren Einspruch oder Widerspruch an den Absender des Bescheids. Sie können auch persönlich bei Ihrer Familienkasse vor Ort vorbeikommen. Wir überprüfen dann die Entscheidung nochmals.

Klage gegen einen Bescheid einlegen

Wurde Ihr Einspruch oder Widerspruch abgelehnt und gibt es keine zufriedenstellende Entscheidung für Sie, können Sie Klage erheben. In der Rechtsbehelfsbelehrung finden Sie dazu nähere Informationen – zum Beispiel, welches Gericht für Sie zuständig ist.