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Kinderzuschlag beantragt – das ist zu beachten

Sie haben den Antrag auf Kinderzuschlag ausgefüllt und abgegeben?
Hier erfahren Sie, was nun wichtig ist.

Sobald Ihr Antrag bei uns eingegangen ist, überprüfen wir, ob die Angaben und Unterlagen vollständig sind. Wenn etwas fehlt, informieren wir Sie: Wir rufen Sie an oder schreiben Ihnen.

Für die Bearbeitung Ihres Antrags bitten wir um etwas Geduld. Wenn Sie nach 6 Wochen noch nichts von uns gehört haben, können Sie sich telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung erkundigen. Nehmen Sie dazu einfach über unsere Service-Telefonnummer Kontakt mit uns auf:

0800 4 5555 30 (gebührenfrei).

Übrigens: Auch wenn die Bearbeitung Ihres Antrags einige Zeit in Anspruch nimmt, so verringert sich die Höhe der Auszahlung dadurch nicht. Bewilligte Kinderzuschläge werden am Auszahlungstermin des Kindergeldes nachgezahlt.

Einen Überblick über die Auszahlungstermine finden Sie hier.

Der Kinderzuschlag wird für eine bestimmte Dauer (zum Beispiel ein halbes Jahr) bewilligt und – zusammen mit dem Kindergeld – monatlich ausgezahlt. Ändern sich die persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, so kann sich das auf Ihren Anspruch auswirken. Beispielsweise erhöhen oder verringern sich dadurch die Leistungen.

Bitte teilen Sie uns rechtzeitig mit, wenn sich solche Änderungen abzeichnen oder ergeben. Damit vermeiden Sie beispielsweise, dass Sie Leistungen zurückzahlen müssen, die Ihnen nicht zustehen. Auch Veränderungen, die erst wirksam werden, wenn Sie keinen Kinderzuschlag mehr beziehen, können noch Auswirkungen darauf haben und müssen der Familienkasse mitgeteilt werden. Beispiele finden Sie in der Antwort zur nächsten Frage.

Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie eine Veränderung mitteilen müssen, fragen Sie bitte bei Ihrer Familienkasse nach. Wichtig ist auch, dass Sie uns alle Mitteilungen direkt schicken. Es reicht leider nicht, wenn Sie die Unterlagen bei einer anderen Stelle, zum Beispiel der Arbeitsvermittlung, abgeben.

Bei der Berechnung des Kinderzuschlags müssen wir viele Faktoren beachten. Änderungen beim Einkommen können etwa dazu führen, dass eine Auszahlung nicht berechtigt war.

Beispiele:

  • Sie bekommen jeden Monat das gleiche Gehalt. Im Juli ist das Einkommen allerdings wegen des Urlaubsgeldes höher. Möglicherweise haben Sie dadurch für Juli zu viel Kinderzuschlag erhalten. Wir prüfen deshalb, ob Sie etwas zurückzahlen müssen.
  • Sie haben nachträglich eine Lohnerhöhung erhalten. Diese wird in einem Betrag im Februar überwiesen. Obwohl Sie uns diese Änderung mitgeteilt haben und sich der Kinderzuschlag dadurch verringern würde, wird Ihnen für Februar der volle Kinderzuschlag überwiesen.
    Weil Ihre Änderungsmitteilung nicht rechtzeitig wirksam wurde, haben Sie also zu viel Kinderzuschlag erhalten. Wir teilen Ihnen demnächst mit, was Sie zurückzahlen müssen.

Manchmal kommt es vor, dass

  • ein Antrag abgelehnt wird,
  • Sie weniger Geld bekommen, als Sie gedacht haben, oder
  • Ihnen unklar ist, was der Inhalt des Bescheids genau bedeutet.

Bitte kommen Sie auf uns zu. Sicher können wir in einem Gespräch Ihre Fragen klären.

Einspruch oder Widerspruch gegen einen Bescheid einlegen

Am Ende eines Bescheids werden Sie über Ihre Rechte informiert (Rechtsbehelfsbelehrung). Sie haben die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Einspruch beziehungsweise Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Bitte schicken Sie Ihren Einspruch oder Widerspruch an den Absender des Bescheids. Sie können auch persönlich bei Ihrer Familienkasse vor Ort vorbeikommen, um die Entscheidung nochmals überprüfen zu lassen.

Klage gegen einen Bescheid einlegen

Wurde Ihr Einspruch oder Widerspruch abgelehnt, können Sie Klage erheben. In der Rechtsbehelfsbelehrung finden Sie dazu nähere Informationen – zum Beispiel, welches Gericht zuständig ist.