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Früher zurück in den Job

Mütter kehren früher in den Job zurück. Gleichzeitig ist der Anteil derer gesunken, die bereits im ersten Jahr nach der Geburt arbeiten. Das zeigt der aktuelle Kurzbericht des IW Köln.

05.07.2017 – Das Elterngeld wirkt – so das Fazit des Kurzberichts des IW Köln. Immer mehr Mütter setzen nach der Geburt beruflich ein Jahr aus, kehren dann aber umso schneller wieder in den Job zurück. Auch der Anteil der Väter, die in Elternzeit gehen, ist gestiegen.

Von 34,6 auf 42,8 Prozent ist der Anteil der Mütter gestiegen, die im zweiten Lebensjahr ihres Kindes arbeiten. Gleichzeitig gehen nur noch 8,5 Prozent der Mütter im ersten Lebensjahr des Kindes einer Beschäftigung nach. 2008, ein Jahr nach der Einführung des Elterngeldes, waren es noch 14,5 Prozent.

Damit wurde laut IW Köln da Ziel des Elterngeldes erreicht, einen „Schonraum“ für Eltern nach der Geburt eines Kindes zu schaffen. In dieser Zeit sollen Eltern sich ohne große finanzielle Einbußen auf die neue Situation einstellen können. Das Elterngeldsoll aber auch dazu führen, dass die Mütter nach dem zwölfmonatigen Schonraumzeitnah wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen. Dass auch dieses Ziel erreicht wurde, belegt die Untersuchung des IW Köln ebenfalls.

Auch Väter nutzen der Erhebung zufolge inzwischen häufiger die Gelegenheit und gehen in Elternzeit. Ihr Anteil hat sich zwischen 2008 und 2014 von 0,5 Prozent auf 3,9 Prozent erhöht. Das IW Köln gibt zu bedenken, dass Väter in der Regel nur für einige Monate in Elternzeit gehen. Bei Kindern, die 2014 geboren wurden, waren es maximal zwei Monate. Sie werden  nur entsprechend des Anteils der Elternzeit am Gesamtjahr erfasst. Der Anteil der Väter am Elterngeld für Kinder, die 2014 auf die Welt kamen, lag bei 34,2 Prozent und war damit um 13,4 Prozent höher als noch 2008.

Den Kurzbericht können Sie direkt beim IW Köln herunterladen.