Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Angebote für Geflüchtete

Sie sind aus Ihrem Heimatland geflüchtet und möchten in Deutschland eine Ausbildung beginnen oder arbeiten? Informieren Sie sich hier über spezielle Angebote für Flüchtlinge und Geflüchtete.

Perspektiven für Geflüchtete (PerF)

In der Maßnahme „Perspektiven für Geflüchtete (PerF)“ wird festgestellt, welche beruflichen Kenntnisse Sie besitzen.

Diese Maßnahme ist geeignet für

  • Asylbewerberinnen und Asylbewerber,
  • Geduldete mit einer Zulassung zum deutschen Arbeitsmarkt,
  • anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte und
  • Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive, auch wenn noch keine Zulassung zum Arbeitsmarkt vorliegt. Das sind derzeit Flüchtlinge aus den Herkunftsstaaten Eritrea, Irak, Iran, Somalia und Syrien.

Ablauf der Maßnahme

In den ersten 4 Wochen wird mit Ihnen ein Gespräch geführt. Sie können sich über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und den deutschen Arbeitsmarkt informieren.

In den darauffolgenden 6 Wochen werden Ihre beruflichen Kenntnisse in einem Betrieb erfasst. Die Prüfung findet meistens bei einem Arbeitgeber statt. In Ausnahmefällen werden Ihre Kenntnisse auch in den Werkstätten des Anbieters der Maßnahme geprüft.

Innerhalb der nächsten 2 Wochen werden Sie bei Bewerbungen unterstützt und erhalten allgemeine Informationen, die Ihnen helfen, einen Arbeitsplatz zu finden. Wir helfen Ihnen auch dabei, die Angebote der Bundesagentur für Arbeit zu nutzen.

Während der gesamten Maßnahme lernen Sie berufsbezogenes Deutsch beziehungsweise vertieft Ihre Kenntnisse.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Gerne berät Sie Ihre Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter zu „Perspektiven für Geflüchtete (PerF)“. Die Beratungskräfte entscheiden auch darüber, ob Ihre Teilnahme an einer entsprechenden Maßnahme gefördert werden kann.
 

Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerjuF)

Wenn Sie jünger als 25 Jahre sind, hilft Ihnen die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerjuF)“, sich im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zurechtzufinden. Im Anschluss an diese Maßnahme sollten Sie in der Lage sein, eine passende Ausbildung beginnen zu können.

Diese Maßnahme ist geeignet für

  • junge Asylbewerberinnen und Asylbewerber,
  • junge Geduldete mit einer Zulassung zum deutschen Arbeitsmarkt oder
  • junge anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte.

Vorausetzungen

Wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können Sie an der Maßnahme teilnehmen. Sie sollten

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben,
  • keine in Deutschland anerkannte Ausbildung besitzen,
  • über keine oder geringe berufliche Erfahrung verfügen,
  • ausreichende Sprachkenntnisse vorweisen können und
  • Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung benötigen.

Ablauf der Maßnahme

In den ersten 2 Wochen werden Ihre Sprachkenntnisse geprüft. Es wird außerdem festgestellt, wie viel Unterstützung Sie benötigen.

In sogenannten Projektansätzen erfahren Sie, ob Ihnen der Umgang mit Materialen wie Holz oder Metall liegt, oder ob Sie für den Bereich Hauswirtschaft geeignet sind.

Während der betrieblichen Abschitte wenden Sie Ihre biis dahin erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen praktisch an.

Je nachdem, wie umfangreich Ihr persönlichem Förderbedarf ist, lernen Sie noch Folgendes:

  • berufsbezogene Sprachkenntnisse
  • Bewerbungskompetenzen
  • Methoden der Sucht- und Schuldenprävention
  • Grundlagen gesunder Lebensführung

In der Regel dauert die Teilnahme 6 bis 8 Monate. Die Wochenstundenzahl beträgt ohne Pausen 30 Stunden. Darunter fällt auch der Unterricht an einer Berufsschule, falls dieser vorgeschrieben ist.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Gerne helfen Ihnen die Vermittlungsfachkräfte Ihrer Agentur für Arbeit beziehungsweise die Integrationsfachkräfte im Jobcenter bei Fragen weiter. Die Beratungskräfte entscheiden auch darüber, ob Ihre Teilnahme an einer entsprechenden Maßnahme gefördert werden kann.