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Geflüchtete erhalten schneller Arbeit

Fast ein Drittel der Zugewanderten hat Job gefunden

26.10.2018 – Flüchtlingen aus den 8 wichtigsten außereuropäischen Zuwanderungsstaaten gelingt es immer besser, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das hat eine Untersuchung des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergeben.

Die Forscher haben analysiert, wie schnell Geflüchtete in Deutschland Arbeit finden. Dabei konzentrierten sie sich auf die wichtigsten Zuwanderungsländer: Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Aus diesen Ländern stammen zwei Drittel der Menschen, die in den letzten 3 Jahren nach Deutschland geflüchtet waren.

Kamen 2014 noch 360 000 Erwerbsfähige aus diesen Ländern, waren es Mitte 2018 über 1 Million. Der Anteil der Geflüchteten mit Job stieg ebenfalls. Dieser ist seit 2014 von 7 auf 28 Prozent angewachsen. Das heißt: 173 000 Flüchtlinge haben seitdem eine Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt gefunden.

Allerdings gehen nicht alle Geflüchteten, die Arbeit gefunden haben, einer regulären Beschäftigung nach, die ausreichend sozial absichert. Etwa ein Viertel hat einen Minijob oder absolviert ein bezahltes Praktikum.

Mehr über die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt erfahren Sie in der Presseinformation des IAB.