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Prognose: Geringe Erwerbslosigkeit bis 2035

Arbeitskräftebedarf verstärkt sich in einigen Branchen

10.12.2018 - Trotz fortschreitender Digitalisierung wird die Erwerbslosigkeit in Deutschland bis 2035 gering bleiben. Das ergab eine Prognose von Arbeitsmarktforschern. Beteiligt war das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg (IAB).

Obwohl die Bevölkerung in Deutschland vorübergehend durch Zuwanderung wächst, wird die Erwerbslosigkeit in den nächsten 17 Jahren nicht zunehmen. Aber gerade weil die Einwohnerzahl zunimmt, erwarten die Prognostiker auch eine stärkere Nachfrage bei Dienstleistungen. Das führt zu einem höheren Bedarf bei Arbeitskräften.

Arbeitskräftebedarf entwickelt sich von Branche zu Branche unterschiedlich

Die Forscher rechnen in den nächsten Jahren in vielen Branchen mit verändertem Bedarf an Arbeitskräften. Die Tendenz, dass Fachkräfte fehlen, werde sich in einigen Bereichen bis 2035 fortsetzen.

Großen Zuwachs an Arbeitskräften erwarten die Autoren der Studie für den Gesundheitssektor. Dieser wird 2035 die meisten Erwerbstätigen stellen. Gleichzeitig soll der Bedarf an Arbeitskräften steigen, so dass sich in den Gesundheitsberufen auch die größten Engpässe ergeben.

Werden weniger attraktiv: Landwirtschaftliche Berufe

Der Studie zufolge werden bis 2035 landwirtschaftliche Berufe immer weniger attraktiv. Dies führt dazu, dass hier Arbeitskräfte fehlen werden.

Über einen sogenannten Fachkräfte-Indikator haben die Experten den Arbeitskräftebedarf bis 2035 in den wichtigsten Bereichen ermittelt. Detaillierte Ergebnisse sind für die Entwicklung in 140 Berufsgruppen veröffentlicht.

Mehr Informationen zur Arbeitsmarkt-Prognose erhalten Sie in der Presseinformation des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB).