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Mehr Chancen auf inklusive Ausbildung

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat im Rahmen einer Studie festgestellt: Menschen mit Behinderungen könnten vorhandene Ausbildungsangebote noch häufiger wahrnehmen.

 24.03.2017 – Nicht die geringe Bereitschaft der Unternehmen, sondern niedrige Bewerberzahlen sind der Grund für eine geringe Ausbildungsquote von Menschen mit Behinderungen. Das belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).  

Im Februar dieses Jahres waren von den insgesamt 2.762.095 Arbeitslosen in Deutschland 168.964 schwerbehindert. Dies entspricht einem Anteil von 6,1 Prozent. Von den Menschen mit Behinderungen haben rund 38,6 Prozent keinen beruflichen beziehungsweise akademischen Abschluss.

Dabei ist die Anzahl der Betriebe, die Menschen mit Behinderungen ausbilden, deutlich gestiegen. Die Größe der Unternehmen spielt laut der Studie des IW Köln hierbei eine entscheidende Rolle. 11 Prozent der Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten bilden derzeit Menschen mit Behinderungen aus, während Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten eine Quote von 38 Prozent erreichen. Etwa 20 Prozent der Unternehmen beschäftigen Auszubildende mit psychischer Behinderung – die Lernbehinderten bilden dabei die größte Gruppe. Der Anteil der Unternehmen, die körperlich Behinderte ausbilden, beträgt etwa 9 Prozent.

Rund 80 Prozent der Befragten gaben niedrige Bewerberzahlen als Grund für dieses Ergebnis an. 92 Prozent aller Unternehmen wünschen sich einen festen Ansprechpartner (zum Beispiel Vertreter von Schulen oder Sozialpädagogen), der sie bei der Ausbildung von Menschen mit Behinderungen unterstützt.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf den Seiten des IW Köln.