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Kinder und Beruf vereinbaren

Wenn Sie Kinder und Arbeit in Einklang bringen wollen, sind flexible Arbeitszeiten und Betreuungsangebote gefragt. Außerdem sollten Sie sich über finanzielle Unterstützung informieren.

Flexible Arbeitszeiten können helfen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über ein passendes Arbeitszeitmodell.

Arbeitszeitmodelle:

  • Teilzeit
    Wenn Sie in Teilzeit beschäftigt sind, ist Ihre regelmäßige Wochenarbeitszeit kürzer als die Ihrer Kolleginnen und Kollegen in Vollzeit. Je nach Absprache mit ihrem Arbeitgeber arbeiten Sie beispielsweise an bestimmten Wochentagen oder Sie arbeiten täglich weniger Stunden als Ihre vollzeitbeschäftigten Kolleginnen oder Kollegen. Zu den Teilzeitbeschäftigungen zählen auch geringfügige Beschäftigungen (Minijobs). Unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel während einer Familienpflegezeit, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Teilzeit. Beachten Sie bitte, dass Sie in manchen Teilzeitbeschäftigungen nicht sozial abgesichert sind, zum Beispiel bei Minijobs.
  • Gleitzeit
    Diese ermöglicht es Ihnen, den Beginn und das Ende Ihrer täglichen Arbeitszeit in einem bestimmten Rahmen zu bestimmen. Bei variabler Gleitzeit können Sie über die Dauer der täglichen Arbeitszeit entscheiden.
  • Telearbeit (Home Office)
    Bei Telearbeit sind Sie teilweise oder ganz zu Hause tätig. Über das Internet können Sie auf Arbeitsdokumente zugreifen oder sich mit Kolleginnen und Kollegen per Videokonferenz austauschen.

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) unterstützen Sie auch bei Fragen rund um die Vereinbarung von Familie und Beruf. Fragen Sie einfach in Ihrer Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter nach. 

Wenn Sie den Kontakt zu Ihrem Arbeitgeber aufrechterhalten, zeigen Sie, dass Sie an Ihrem Betrieb und an einem Wiedereinstieg interessiert sind. Um über die Vorgänge im Betrieb auf dem Laufenden zu bleiben, sollten Sie zumindest zu ausgewählten Personen aus dem beruflichen Umfeld Kontakt halten. Darüber hinaus können Sie in der Regel auch während einer beruflichen Auszeit an betrieblichen Veranstaltungen, zum Beispiel einer Weihnachtsfeier, teilnehmen und so Kontakte weiter pflegen.

Wenn Sie sich entschieden haben, dass Sie Ihren Job nicht wegen der Kinder aufgeben wollen, müssen Sie noch einige Hürden meistern. Eine davon ist es, eine gute Betreuungsmöglichkeit zu finden. Das ist nicht immer einfach. Wichtig ist, dass Sie sich rechtzeitig darum kümmern.

Falls Sie dazu Fragen haben, können Sie sich an die Beratungsfachkräfte in Ihrer Agentur für Arbeit bzw. Ihrem Jobcenter wenden. Informationen durch die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) ergänzen das Angebot. Die Jugendämter oder die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen beraten Sie ebenfalls.

Sie möchten Ihr Kind selbst betreuen und erziehen? Falls Sie dafür Ihre Beschäftigung unterbrechen, können Sie in Elternzeit gehen. Der Anspruch gilt, bis Ihr Kind das dritte Lebensjahr beendet hat. Weitere Informationen gibt es im Familien-Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wenn Sie eine familiäre Auszeit von Ihrer Arbeit nehmen oder weniger arbeiten, können Sie Elterngeld beantragen. Außerdem gibt es spezielle Erleichterungen zum Beispiel für Alleinerziehende. Erfahren Sie mehr über Elterngeld und weitere Hilfen für Eltern.