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Beiträge für Künstler sinken

Die Abgabe zur Sozialversicherung für selbstständige Künstler und Publizisten verringert sich 2018 deutlich von 4,8 auf 4,2 Prozent.  

21.06.2017 – Selbstständige Künstler und Publizisten müssen 2018 weniger für ihre Sozialversicherung ausgeben. Der Abgabesatz geht im zweiten Jahr infolge zurück und liegt dann bei 4,2 Prozent. Dies teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit.

Die Künstlersozialabgabe sinkt laut Ministerium vor allem, weil die Deutsche Rentenversicherung und die Künstlersozialkasse seit 2015 verstärkt Unternehmen prüfen und beraten. Damals trat das Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes in Kraft. In den Jahren 2015 und 2016 wurden rund 50.000 abgabepflichtige Unternehmen neu erfasst, wie es in der Pressemitteilung heißt. Darüber hinaus hätten sich im selben Zeitraum rund 17.000 abgabepflichtige Unternehmen bei der Künstlersozialkasse gemeldet.

Rund 185.000 selbstständige Künstler und Publizisten sind derzeit als Pflichtversicherte über die Künstlersozialversicherung gesetzlich kranken-, pflege- und rentenversichert. Sie tragen, wie abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, die Hälfte ihrer Beiträge selbst. Die andere Hälfte besteht zu 20 Prozent aus einem Bundeszuschuss und zu 30 Prozent aus der Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten.

Weitere Inforamtionen erhalen Sie beim Bundesamt für Arbeit und Soziales.