Handwerk für Deutschland — Zukunft für Handwerker

Sie möchten Ihren erlernten Beruf in Deutschland anerkennen lassen – ganz offiziell, sozialversichert und fair bezahlt? Wir machen es möglich! Das Projekt „Handwerk bietet Zukunft“ umfasst einen einfachen Bewerbungsprozess, die Möglichkeit, sich sprachlich und fachlich weiter zu qualifizieren und eine umfassende Betreuung während der Integration in einen Handwerksbetrieb in Koblenz, Potsdam oder München. Alle Dienstleistungen, Qualifizierungen und unsere intensive Beratung während der gesamten Projektlaufzeit sind für Sie kostenfrei!

Welches deutsche Berufsbild interessiert Sie?

Als Anlagenmechaniker*in in Deutschland arbeiten

Durchschnittsgehalt

ca. 42.000,-€/brutto pro Jahr.

Anlagenmechaniker*innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind in Deutschland die Fachleute für Installation, Instandhaltung und Überprüfung von Wasseranschlüssen und Sanitäranlagen sowie die Wartung von Heizungsanlagen.

Sie kennen sich mit Solar- und Klimaanlagen aus und warten auch Gasgeräte?

Der vielseitige Beruf hat insbesondere im Hinblick auf moderne, umweltschützende und energiesparende Technologien in Deutschland ein großes Zukunftspotenzial!

Anforderungsprofil

Anlagenmechaniker*innen müssen die entsprechende Fachkenntnis mitbringen und sich in ihrem Berufsleben immer wieder mit technischen Innovationen auseinandersetzen.

Wenn Sie in Deutschland in diesem Beruf arbeiten möchten, sollten Sie Interesse haben, sich in aktuell geltende Vorschriften einzulesen und gerne im Kundenkontakt und im Team arbeiten.

Im Rahmen des Projekts „Handwerk bietet Zukunft“ werden Bewerber*innen dieser Berufsgruppe für die Region Potsdam gesucht.

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Ihr ausgewählter Beruf:

Anlagenmechaniker*in SHK

Die Stadt Potsdam und Umgebung

Einwohner

ca. 180.000

bis Berlin Zentrum

ca. 35 Min.

Historie

Schloss Sanssouci

Potsdam ist die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg und grenzt südwestlich an Berlin. Die Region ist wirtschaftlich aufstrebend. Die Stadt Potsdam ist als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit ihren einzigartigen Schloss- und Parkanlagen weltberühmt und seit 1990 UNESCO Weltkulturerbe.

Als ein Partner des Projekts „Handwerk bietet Zukunft“ ist die Handwerkskammer Potsdam für Sie eine wichtige Anlaufstelle vor Ort. Hier finden Sie fachkundige Unterstützung zu Ihrem Beruf, zu Qualifizierungen, Weiterbildung und Zertifizierung.

Die HWK Potsdam beschäftigt 118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist die Vertretung für über 17.000 Betriebe mit mehr als 70.000 Beschäftigten in der Region.

Als Elektroniker*in in Deutschland arbeiten

Durchschnittsgehalt

ca. 37.200,-€/brutto pro Jahr.

„Smart Homes“ sind die Zukunft – und sie sorgen dafür, dass intelligente Systeme miteinander verknüpft werden und einwandfrei funktionieren: Elektroniker*in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind in Deutschland die Fachleute für Energieverteilungsanlagen, Beleuchtungs- und Antriebssysteme oder Blitzschutzanlagen.

Sie kennen sich außerdem mit der Funktion von Wärmepumpen, Heizungssystemen, Photovoltaik und Solarthermie aus, können Fehler analysieren und beheben.

Ein anspruchsvoller, interessanter Beruf mit ausgezeichneten Perspektiven: Elektroniker*innen werden in Deutschland gebraucht und gesucht!

Anforderungsprofil

Sie müssen als Elektroniker*in die berufsspezifische Fachkenntnis mitbringen und bereit sein, sich während Ihres Berufslebens immer wieder neuen technologischen Entwicklungen und Herausforderungen zu stellen.

Wenn Sie in Deutschland in diesem Beruf arbeiten möchten, sollten Sie zudem ein Teamplayer sein und gerne im Umgang mit Kunden fachspezifisch beraten und informieren.

Im Rahmen des Projekts „Handwerk bietet Zukunft“ werden Bewerber*innen dieser Berufsgruppe für die Region Koblenz gesucht.

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Ihr ausgewählter Beruf:

Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Die Stadt Koblenz und die Region

Einwohner

ca. 114.000

Rheinland-Pfalz

3. größte Stadt

Historie

über 2.000 Jahre alt

Koblenz ist eine Stadt mit knapp 114.000 Einwohnern im nördlichen Rheinland-Pfalz und gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Sie liegt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten „Deutschen Eck“. Koblenz hat viel zu bieten: Kulturdenkmäler, mehrere Hochschulen, eine landschaftlich reizvolle Umgebung, eine überdurchschnittlich hohe Wirtschaftsleistung und hohe Zukunftschancen (Quelle: Zukunftsatlas).

Als ein Partner von „Handwerk bietet Zukunft – Ein Projekt zur Rekrutierung, Qualifizierung und fairer Integration in deutsche Handwerksbetriebe“ ist die Handwerkskammer Koblenz für Sie eine wichtige Anlaufstelle vor Ort. Die HWK Koblenz vertritt rund 19.500 Handwerksunternehmen im Norden von Rheinland-Pfalz. Sie beschäftigt rund 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die viel Erfahrung mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den deutschen Arbeitsmarkt haben. Hier finden Sie fachkundige Unterstützung zu Ihrem Beruf, zu Qualifizierungen, Weiterbildung und Zertifizierung.

Als Metallbauer*in in Deutschland arbeiten

Durchschnittsgehalt

ca. 37.200,-€/brutto pro Jahr.

Im Bereich der Konstruktionstechnik messen, planen und bauen Metallbauer*innen verschiedenste, meist architektonische Strukturen, z.B. Fenster, Türen und Tore oder Podeste und Treppen.

Diese Fachleute stellen in Deutschland aber nicht nur Einzelstücke nach Kundenwunsch oder im Auftrag von Architekten her, sie sorgen auch für deren fachgerechte Montage sowie die Instandhaltung und Funktionalität von Schließ- und Sicherheitsanlagen.

Ein Beruf mit viel Zukunftspotenzial und guten Arbeitsmarktaussichten in Deutschland – kein Haus, kein Firmen- oder Bürogebäude kommt ohne Metall aus. Wo viel gebaut wird, werden auch Metallbauer*innen dringend gebraucht!

Anforderungsprofil

Sie brauchen die fachspezifischen Kenntnisse, um als Metallbauer*in erfolgreich in Deutschland zu starten. Neben handwerklichem Geschick und Präzision ist aber auch die Bereitschaft gefragt, auf Kundenwünsche einzugehen sowie Ihre Fähigkeit, Pläne zu lesen und umzusetzen.

Im Rahmen des Projekts „Handwerk bietet Zukunft“ werden Bewerber*innen dieser Berufsgruppe für die Region München gesucht.

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Ihr ausgewählter Beruf:

Metallbauer*in Fachrichtung Konstruktionstechnik

Die Stadt München und Region Oberbayern

Einwohner

ca. 1,5 Mio

Deutschlands

3. größte Stadt

Historie

seit 1810 Oktoberfest

München ist mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Deutschlands, in der direkten Umgebung leben ca. 6 Millionen Menschen. Die Stadt hat nicht nur eine besonders hohe Lebensqualität, sondern ist auch sehr wirtschaftsstark und der Sitz zahlreicher weltweit erfolgreicher Konzerne. Die bayerische Lebensart und das jährlich stattfindende Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, haben das Bild Deutschlands im Ausland geprägt.

Die Handwerkskammer für München und Oberbayern ist eine der größten Kammern Deutschlands. Sie vertritt über 79.000 Betriebe mit mehr als 300.000 Beschäftigten. Bei der HWK München und Oberbayern sind 350 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt, die Erfahrung mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den deutschen Arbeitsmarkt haben, z.B. aus Spanien und dem Kosovo. Hier finden Sie fachkundige Unterstützung zu Ihrem Beruf, zu Qualifizierungen, Weiterbildung und Zertifizierung. Da in der Region ein hoher Fachkraftmangel im handwerklichen Metallsektor herrscht, engagiert sich die HWK München besonders für den Beruf des Metallbauers.

Ihr Profil

  • Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Sie sind Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder
  • Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik oder
  • Metallbauer*in Fachrichtung Konstruktionstechnik.
  • Sie haben außerdem Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und Deutschkenntnisse (optional).

Programmablauf

  1. Bewerben

    Unterlagen hochladen – Einladung zum virtuellen Vorstellungsgespräch erhalten – Video-Telefonat oder Vor-Ort-Termin (in Bosnien) besuchen – Zusage zur Teilnahme am Projekt bekommen

  2. Qualifizieren

    Sprachkurs besuchen (in Sarajevo), Ziel Sprachniveau B1 – monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt bekommen

  3. Vorbereiten

    Arbeitsangebot bekommen – Unterstützung bei Visum und allen erforderlichen Unterlagen erhalten – organisierte Ausreise nach Deutschland

  4. Integrieren

    Ankommen in Koblenz, Potsdam oder München und Oberbayern – Anpassungsqualifizierung absolvieren – weitere Sprachförderung erhalten – umfassend betreut werden – als Handwerker*in arbeiten

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FAQ - Die wichtigsten Fragen von Bewerbern

Ja, Sie brauchen ein Visum mit Beschäftigungserlaubnis – und wir helfen Ihnen bei der Beantragung. Damit Sie ungehindert einreisen und in Deutschland arbeiten können, starten wir mit dem Visa-Antragsverfahren frühzeitig und stimmen uns mit der Botschaft in Sarajevo ab. In der Regel erhalten Sie ein Einreisevisa nach §18a oder §16d Aufenthaltsgesetz, das nach der Einreise nach Deutschland in einen Aufenthaltstitel umgewandelt wird. Mit dem Visum dürfen Sie ab Einreise bereits arbeiten und an praktischen wie theoretischen Qualifizierungen teilnehmen.
Wir prüfen Ihre Bewerbung, sobald Sie sie über die mittels der auf der Bewerberseite zum Download verfügbaren Bewerbungsdokumente und Zeugnisse vollständig per E-Mail eingereicht haben. Der Eingang Ihrer vollständigen Unterlagen wird Ihnen per E-Mail bestätigt. Wenn Ihre Bewerbungsunterlagen den Anforderungen des Projekts HabiZu entsprechen, laden wir Sie zu einem persönlichen Auswahlgespräch in Sarajevo ein. In der aktuellen Situation werden virtuelle Vorgespräche oder Auswahlgespräche per Video-Telefonie (z.B. Skype) im Dezember 2020 erfolgen. Weitere Auswahlrunden sind geplant, voraussichtlich die nächste im Frühjahr 2021. Eine Zusage oder Absage erhalten Sie dann innerhalb von zehn Werktagen.
Ja, Sie können uns vertrauen! Die Projektpartner sind Teil der öffentlichen Verwaltung in Deutschland oder sogenannte öffentliche Körperschaften und renommierte Fach-Verbände sowie Kammern des deutschen Handwerks. Die Hauptverantwortlichen für das Projekt sind:

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH).
Er vertritt die Interessen von rund 1 Mio. Handwerksbetrieben in Deutschland mit mehr als 5,4 Mio. Beschäftigten und rund 360.000 Auszubildenden.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA).
Sie ist eine der größten Behörden in Deutschland und erbringt Leistungen für den Arbeitsmarkt, vor allem die Arbeitsvermittlung. Die Bundesagentur für Arbeit mit ihren regionalen Agenturen für Arbeit sowie der besonderen Dienststelle der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung berät Fachkräfte aus dem Ausland zu Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie zur sozialen Sicherung in Deutschland. Zudem unterbreitet sie ausländischen Fachkräften Beschäftigungsangebote in deutschen Unternehmen und berät wie begleitet Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung im Ausland.

Die sequa gGmbH
Sie ist eine weltweit tätige, gemeinnützige Entwicklungsorganisation. Sie führt seit 1991 in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft Programme und Projekte der internationalen Zusammenarbeit durch. Gesellschafter von sequa sind die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sowie die GIZ.

Das Projekt wird durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.
Wir freuen uns auf Sie und möchten Ihnen den Start in Deutschland so einfach wie möglich machen!

Wenn Sie in Ihrer Zielregion ankommen, haben Sie bereits Deutschkenntnisse durch den Besuch eines für Sie kostenfreien Sprachkurses in Bosnien und Herzegowina erworben. Diese können und sollten Sie z.B. durch den Besuch zusätzlicher Kurse nach Ihrer Ankunft vertiefen. Bei der Suche und Organisation von passenden Angeboten zum berufsbezogenen Spracherwerb in der Nähe des Arbeitsplatzes unterstützt Sie das Projekt ebenfalls.

Um Ihre Ankunft in Deutschland und das Einleben möglichst reibungslos zu gestalten, werden Sie von Ansprechpartnern in den Handwerkskammer während der gesamten Integrationszeit begleitet.

Wichtige Schritte sind dabei die ersten Monate im Unternehmen, die Wohnungssuche und die Eröffnung eines Giro- bzw. Online-Kontos sowie die Organisation und Bereitstellung einer (teil-)möblierten Unterkunft durch Ihren zukünftigen Arbeitgeber.

Unser Tipp: Mit Ihrem Führerschein dürfen Sie sechs Monate nach Ankunft Auto fahren, danach benötigen Sie einen in Deutschlang gültigen Führerschein. Auch hierbei unterstützt Sie ein Kümmerer vor Ort.

In Deutschland ist es Pflicht, dass Arbeitnehmer sozial- und krankenversichert sind.
Dies hat für Sie viele Vorteile. In der Regel werden die Beiträge zu den Pflichtversicherungen direkt von Ihrem Brutto-Gehalt abgezogen. Bei Krankheit, Unfall, Pflegeerfordernis oder Arbeitslosigkeit erhalten Sie dann ihren Anspruch aus der jeweiligen Versicherung. Durch die Tätigkeit bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber sind sie selbstverständlich auch sozialversichert.

Noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns bei allen Fragen zum Projekt „Handwerk bietet Zukunft“ – wir helfen Ihnen gern weiter:

Internationaler Personalservice (IPS) der Bundesagentur für Arbeit.

Handwerk@arbeitsagentur.de

Sie sind Arbeitgeber und interessieren sich für das Projekt?

Die zunehmend schwierigere Suche nach geeigneten Fachräften ist gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen im Handwerk problematisch, denn neue Mitarbeiter* innen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) zu rekrutieren gestaltet sich häufig komplex, kostenintensiv und arbeitsaufwändig. Wir verstehen Ihre Situation und unterstützen Sie!

Viele hilfreiche Informationen zum Leben in Deutschland und auch zum Thema Familiennachzug finden Sie auf den Seiten von www.make-it-in-germany.com, dem offiziellen Portal der deutschen Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland – oder sprechen Sie mit Ihrer persönlichen Beratungsfachkraft des Internationalen Personalservice der Bundesagentur für Arbeit.