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Mehr Frauen in die Forschung!

Auch nach 2017 wollen Bund und Länder mit dem Professorinnenprogramm dafür sorgen, dass mehr Frauen eine wissenschaftliche Karriere verfolgen.

10.07.2017 – Frauen machen häufiger Abitur als Männer, es gibt mehr Studentinnen als Studenten und fast die Hälfte aller Promotionen wird von Absolventinnen verfasst. Trotzdem ist nur etwas mehr als jede fünfte Professur in Deutschland von einer Frau besetzt. Um mehr Wissenschaftlerinnen für eine Karriere an der Hochschule zu gewinnen, riefen Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm ins Leben.

Im Gymnasium und während des Studiums sind Frauen noch in der Mehrheit. Bei den abgeschlossenen Habilitationen liegen jedoch die Männer klar in Führung: Fast zwei Drittel der Arbeiten, die häufig Grundvoraussetzung für eine Professur sind, werden in Deutschland von Männern verfasst. Insgesamt 300 Millionen Euro haben Bund und Länder seit 2008 investiert, um auch im wissenschaftlichen Bereich eine Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen.

Bis zu drei Stellen für weiblich besetzte Professuren konnten je Hochschule gefördert werden. Voraussetzung dafür war ein Gleichstellungskonzept, das speziell auf die jeweilige Hochschule zugeschnitten ist. Bewertet wurde von einem externen Gremium.

Eine Evaluierung des Programms Anfang des Jahres ergab, dass sich die beteiligten Hochschulen stärker für Gleichstellungsthemen einsetzen. Auch aus diesem Grund wurde das Programm nun ausgedehnt.  Kommendes Jahr fördern Bund und Länder demnach weiterhin Hochschulen, die Konzepte zur Gleichstellung erarbeiten und diese auch gewissenhaft umsetzen.

Insgesamt werden aktuell 120 Hochschulen gefördert. Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm erhalten Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.