Unterstützung bei der Ausbildung

Für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen gibt es spezielle Hilfen rund um das Thema Berufsausbildung.

Natürlich, wenn die Behinderungen dies zulassen. Hilfe bei der Suche nach dem Wunschberuf bekommen Sie auf unseren Seiten rund um die Themen Schule, Ausbildung und Studium.

Ziel ist es, eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu ermöglichen. Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf einen sogenannten Nachteilsausgleich. Das bedeutet, dass die Ausbildung angepasst werden kann, zum Beispiel was Umfang und Dauer oder den Einsatz von Hilfsmitteln betrifft.

Ist aufgrund der Behinderungen auch das nicht möglich, gibt es besondere Ausbildungsregelungen. Diese orientieren sich an regulären Ausbildungsberufen, allerdings ist die Praxis wichtiger als die Theorie. Das hilft besonders Menschen mit Lernschwierigkeiten. Eine solche Ausbildung muss bei der zuständigen Kammer beantragt werden.

Wer im Betrieb Unterstützung braucht, für den gibt es die begleitete betriebliche Ausbildung. Vor der Ausbildung findet eine mehrmonatige Vorbereitungsphase statt. Eine Begleitperson steht dem Betrieb und den Auszubildenden zur Seite. Sie hilft dabei, sich im Arbeitsalltag zurechtzufinden und vermittelt bei Problemen. Außerdem gibt es Förderunterricht. Hier kann gezielt auf Schwächen reagiert werden. 

Zum Beispiel an die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der zuständigen Kammern (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Landwirtschaftskammer, Kammer der freien Berufe). Bei Fragen und Problemen während der Ausbildung können Sie sich jederzeit dorthin wenden.

Außerdem hilft Ihnen die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit gerne weiter. Dort bekommen Sie Hilfe und Unterstützung bei der Berufswahl. Vereinbaren Sie einen Termin unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 4 5555 00.

Wer in der Berufsschule nicht mitkommt oder Hilfe beim Lernen braucht, kann Unterstützung bekommen. Die ausbildungsbegleitenden Hilfen umfassen verschiedene Punkte, zum Beispiel:

  • Lernen für Prüfungen
  • Sprachunterricht
  • Hilfe bei Problemen im sozialen Umfeld (zum Beispiel im Betrieb oder mit den Eltern)

Manchmal ist eine Ausbildung in einem Betrieb auch mit Unterstützung nicht möglich. Dann kann bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung stattfinden. Dort gibt es speziell ausgebildete Lehrkräfte und Förderunterricht. Angeboten wird Nachhilfe in verschiedenen Fächern, Prüfungsvorbereitung und Unterstützung bei persönlichen Problemen. Die Auszubildenden werden individuell begleitet und gefördert.

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt zur Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen.

Manchmal gibt es die Möglichkeit, direkt in ein Unternehmen einzusteigen. Das kann Ihnen dabei helfen:

  • Nutzen Sie unsere Jobsuche und suchen Sie nach passenden Jobangeboten.
  • Melden Sie sich arbeitsuchend - dann unterstützen wir Sie bei der Jobsuche.
  • Profitieren Sie von unseren Fördermaßnahmen. Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme kann zum Beispiel der Einstieg in eine Beschäftigung sein.

Sprechen Sie mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater - gemeinsam finden wir einen Weg, der zu Ihnen passt. Vereinbaren Sie einen Termin unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 4 5555 00.