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MINT-Lücke wächst weiter

26.05.2017 – Die Zahl der offenen Stellen für Arbeitskräfte im sogenannten MINT-Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik hat ein Rekordhoch erreicht. Besonders gefragt sind IT-Experten.

Der sogenannte MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) für das Frühjahr hat ergeben: Im April konnten 237.500 Arbeitsplätze im MINT-Bereich nicht besetzt werden. Das ist der höchste Stand an offenen Stellen seit dem ersten MINT-Report 2011.

Besonders begehrt bei deutschen Unternehmen: Experten für IT. Fast 40 Prozent der offenen MINT-Jobs für Akademiker entfallen auf diesen Bereich. Für die Herausgeber des MINT-Reports ist dies eine Folge der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft.
Während der Anteil der Hochschulabsolventen in MINT-Fächern wächst (35 Prozent in 2015), ging er zuletzt unter den beruflich ausgebildeten MINT-Fachkräften zurück (von 22,3 Prozent in 2005 auf 18,8 Prozent in 2015).

Für Thomas Sattelberger, den Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, spielen zugewanderte MINT-Fachkräfte eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft. Ohne sie, so Sattelberger, wäre die Lücke an MINT-Fachkräften um fast die Hälfte größer. 

Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom IW erstellt. Weitere Informationen finden Sie auf dem Online-Auftritt des IW.