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Zu wenige Frauen in Führungspositionen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat untersucht, wie viele Führungskräfte der deutschen Privatwirtschaft weiblich sind. Das Ergebnis: immer noch zu wenige.

23.11.2017 – Laut Untersuchung waren im Jahr 2016 nur 26 Prozent der Führungskräfte auf der obersten Leitungsebene Frauen. Das entspricht einem Plus von 2 Prozentpunkten im Vergleich zu 2004.

Auf der zweiten Führungsebene sind Frauen laut IAB mit 40 Prozent stärker vertreten. Hier zeigt sich mit 7 Prozentpunkten auch ein größerer Zuwachs gegenüber 2004. Darüber hinaus ergab die Untersuchung, dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Ostdeutschland höher ist als in Westdeutschland.

Auch die Größe des Unternehmens sowie die Branche spielen nach Angaben des IAB eine Rolle: Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten besetzen im Schnitt nur 13 Prozent der Führungspositionen auf der ersten Ebene mit Frauen. In Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind 24 Prozent der Führungskräfte weiblich. Besonders viele Frauen erklimmen in Dienstleistungsbereichen wie Gesundheit, Erziehung oder Unterricht die Karriereleiter.

Die Studie ergab außerdem: Fördermaßnahmen, die gezielt Frauen auf Führungsaufgaben vorbereiten, gibt es in deutschen Betrieben nur selten.

Die komplette Studie kann auf der Homepage des IAB als PDF heruntergeladen werden.