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Im „Future Work Lab“ die Arbeitswelt von morgen mitgestalten

In Stuttgart wurde eine Modellfabrik ins Leben gerufen, in der das Zusammenspiel von Mensch und moderner Technik erforscht werden soll.

24.02.2017 - Das „Future Work Lab“ steht unter dem Motto „Zukunft der Arbeit“, das auch Thema des Wissenschaftsjahrs 2018 sein wird. Es ist angelegt als ein Ort, in dem die Arbeit der Zukunft demonstriert, vermittelt, diskutiert und untersucht werden soll.

Dabei bleibt das „Future Work Lab“ nicht nur Wissenschaftlern vorbehalten. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich einbringen und entdecken, welche neuen Möglichkeiten sich durch die Digitalisierung für Arbeitsplätze und Berufe ergeben. So können produzierende Unternehmen und deren Mitarbeiter beispielsweise testen, wie die digitale Transformation die Arbeit verändert. Im Demonstrationszentrum können sie zum Beispiel einen komplett kabellosen Arbeitsplatz ausprobieren und sich Einsatzbeispiele für Augmented-Reality-Brillen zeigen lassen. Im Beratungszentrum werden Seminare, Workshops und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Das Ideenzentrum für Arbeitsforschung ist eher akademisch ausgerichtet.

Ziel des Projekts ist es, den Wandel zur Industrie 4.0 mitzugestalten. Dafür braucht es laut Bundesforschungsministerin Johanna Wanka einen öffentlichen Dialog zwischen Bürgern, Politik, Wissenschaft und der Wirtschaft. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres sollen deshalb vielfältige Gelegenheiten geschaffen werden, in denen diskutiert werden kann, wie Wissenschaft und Technologie die Arbeit prägen und wie die Zukunft der Arbeit individuell, betrieblich und gesellschaftlich gestaltet werden kann.

Das „Future Work Lab“ wird gefördert vom Bundesforschungsministerium und über einen Zeitraum von drei Jahren mit etwa 5,6 Millionen Euro unterstützt. Geleitet wird es vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Projektpartner sind das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung sowie Institute der Universität Stuttgart.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.