Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Kurze Asylverfahren erhöhen die Job-Chancen

Jeder dritte Flüchtling ist auf dem Arbeitsmarkt integriert

Je länger das Asylverfahren dauert, umso schwieriger ist es für Betroffene, eine Arbeit zu finden. Das ergab eine Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Die Studie des IAB stellt fest, dass eine Verlängerung des Asylverfahrens für Flüchtlinge große Auswirkungen hat: Zieht sich ein Verfahren nur um ein halbes Jahr länger hin, reduziere sich die Chance, einen Job zu finden, um 11 Prozent. 

Sprachkurse für bessere Integration auf dem Arbeitsmarkt

Die Flüchtlinge selbst können während des Asylverfahrens ihre Job-Aussichten erhöhen, wenn sie in Sprachkurse investieren. Viele Flüchtlinge aus Ländern mit einer guten Bleibeperspektive wie Syrien nutzen dies.

Bei Geflüchteten aus Ländern mit geringer Bleibeperspektive wie Albanien dagegen überwiegt die Tendenz, möglichst schnell eine Arbeit aufzunehmen, um Geld zu verdienen. Das erhöht wiederum die Bleibechancen.

Ziel: Noch mehr geflüchtete Frauen in Arbeit bringen

Der aktuelle Bericht über „Fluchtmigration“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt fest, dass nach der großen Einwanderung 2015/2016 jeder dritte Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt integriert ist. Ziel der BA ist es jetzt, erklärte Vorstandsmitglied Valerie Holsboer, noch mehr Frauen in Arbeit zu bringen.

Mehr über die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt erfahren Sie in einer Presseinformation des IAB.

Tipp: Einen Überblick über die aktuellen News der BA erhalten Sie auf der Seite „Aktuelle Meldungen 2019“.