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Schwierige Personalsuche mit Folgen

Zu wenig passendes Personal ist Risikofaktor Nummer eins für wirtschaftliche Entwicklung.

23.11.2018 – Betriebe müssen immer länger nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen. Das schränkt die Firmen wirtschaftlich ein. So lautet das Ergebnis der aktuellen Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Von rund 10.000 befragten Betrieben gaben im vergangenen Jahr 43 Prozent an, neues Personal zu finden sei „schwierig“. 2003 mussten das nur 12 Prozent der Unternehmen feststellen.

Das IAB fragte im Rahmen der Erhebung Betriebe danach, welche Faktoren ihre wirtschaftliche Aktivität mindern. Die häufigste Antwort lautete: „Zu wenige geeignete Arbeitskräfte“. Dass sie kein passendes Personal finden, ist für viele Betriebe also problematischer als zu wenige Aufträge oder zu wenig Umsatz.

Immerhin nutzen die Betriebe heute mehr Rekrutierungswege: Sie suchen auf viele Arten nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. 2017 nutzten die Unternehmen im Schnitt 2,4 unterschiedliche Rekrutierungswege. In den vergangenen 25 Jahren waren es im Durchschnitt 1,9. Heute werden nicht mehr nur Stellenangebote in Zeitungen oder Job-Portalen geschalten. Die Unternehmen setzen zum Beispiel auch die persönlichen Kontakte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Rekrutierung neuer Arbeitskräfte ein.

Weitere Informationen finden Sie im IAB-Kurzbericht zur Stellenerhebung 2017.