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Zuschüsse für Azubis sollen steigen

Bundesregierung beschließt Gesetz für höhere Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) und mehr Ausbildungsgeld (Abg)

13.03.2019 -  Die monatlichen Zuschüsse, die Auszubildende unter bestimmten Bedingungen erhalten, steigen nach dem Willen der Bundesregierung bereits in diesem Jahr um 23 Prozent. Dies beschloss das Kabinett in Berlin.

Von der Erhöhung der Auszubildenden-Unterstützung des Staates profitieren vor allem Jugendliche, die weit entfernt von ihren Eltern eine Ausbildung absolvieren. Ebenso dienen die erhöhten Zuschüsse besonders Familien mit geringerem Einkommen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Die Erhöhung der Unterstützung für Unterkunft und Verpflegung gleicht auch gestiegene Preise aus.

Entlastung für gestiegene Unterkunftskosten

Mit dem Gesetz soll sich die maximale finanzielle Leistung bei der Berufsausbildungsbeihilfe für die Unterkunft von 340 auf 420 Euro erhöhen. Der Höchstbetrag für den Verpflegungszuschuss steigt von 136 auf 168 Euro.

Mehraufwand 2019: 61 Millionen Euro

Wird das Gesetz vom Bundestag bestätigt, leistet die Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr für 61 Millionen Euro mehr finanzielle Unterstützung für Azubis. Diese zusätzlichen Kosten werden bis 2022 auf jährlich 123 Millionen Euro steigen.

Mehr zum Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildung und des Ausbildungsgeldes erfahren Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Weitere Informationen zum Thema BAB erhalten Sie auf unserer Web-Seite  "Berufsausbildung beantragen ".