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Reallohn steigt trotz Inflation

Der Lohnindex ist im zweiten Quartal um 2,5 Prozent gestiegen.

13.11.2018 – Die Beschäftigten in Deutschland haben zwischen April und Juni 2018 mehr verdient als im selben Zeitraum 2017. Das hat das Statistischen Bundesamt jetzt festgestellt.

Im zweiten Quartal legte der Lohnindex um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Weil gleichzeitig die Verbraucherpreise um 2 Prozent stiegen, betrug der reale Lohnzuwachs jedoch nur 0,5 Prozent.

Die deutlichsten Lohnzuwächse gab es in den neuen Bundesländern. Hier stiegen die Gehälter durchschnittlich um 3,6 Prozent. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn lag damit bei 3.365 Euro. In den alten Bundesländern betrug der Lohnzuwachs 2,4 Prozent, der Bruttomonatslohn stieg auf durchschnittlich 4.541 Euro.

Bei der Entwicklung der Löhne gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Am stärksten stiegen die Gehälter in der Energieversorgung und im verarbeitenden Gewerbe. Deutlich schwächer wuchsen die Löhne in der Öffentlichen Verwaltung sowie in Kunst, Unterhaltung und Kultur.

Mehr Informationen zur Entwicklung der Löhne im ersten Halbjahr 2018 enthält die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.