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Programm für Alphabetisierung nimmt Fahrt auf

Die ersten Pilotprojekte des BMBF-Programmes „Nationale Dekade für Alphabetisierung“ sind angelaufen. Ihr Ziel: Eine bessere Grundbildung von lese- und rechtschreibschwachen Angestellten.

28.09.2017 – Seit 2016 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt Projekte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Schwächen in der Grundbildung aufweisen. Das Programm Nationale Dekade für Alphabetisierung läuft noch bis 2026.

Laut BMBF können 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben. Besonders Menschen, die Hilfstätigkeiten ausüben, sind von Lese- und Rechtschreibschwächen betroffen. Durchschnittlich rund 27 Prozent dieser Arbeitnehmergruppe sind Analphabetinnen und Analphabeten. In einzelnen Branchen ist die Quote sogar doppelt so hoch. Die Betroffenen können zwar einzelne Sätze lesen, haben aber Schwierigkeiten, kürzere Texte zu verstehen. Eine schriftliche Arbeitsanweisung zu verstehen, ist für sie ein Problem. Gerade durch die Digitalisierung stehen diese Menschen vor großen Herausforderungen, wenn sie beruflich am Ball bleiben wollen.

An dieser Stelle setzt die Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung an. Das BMBF fördert dabei innovative Projekte, die sich gezielt an Beschäftigte mit Bedarf in der Alphabetisierung und Grundbildung richten. In bundesweiten Pilotprojekten werden lese- und rechtschreibschwache Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aktuell beispielsweise zu Pflegekräften ausgebildet. Im Gegensatz zu gängigen Weiterbildungsangeboten werden den Teilnehmern Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen vermittelt.

Weitere Informationen erhalten Sie beim BMBF.