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Qualifikation Geflüchteter

Die Studie „Geflüchtete Familien“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersuchte die Qualifikation der Menschen, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland eingereist sind.

25.09.2017 – Insgesamt 64 Prozent der Geflüchteten konnten bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Schulabschluss vorweisen. 20 Prozent besaßen einen Hochschul- oder beruflichen Abschluss. Weil die Anerkennung der Abschlüsse gut läuft, scheint der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt nichts im Weg zu stehen.

Etwa 40 Prozent der in Deutschland angekommenen Geflüchteten haben im jeweiligen Heimatland eine weiterführende Schule besucht, 35 Prozent besitzen einen entsprechenden Abschluss. Über ein höheres Bildungsniveau – etwa einen Hochschulabschluss, eine Meisterprüfung oder eine Technikerausbildung – verfügen 13 Prozent. Jeweils 11 Prozent besitzen hingegen eine Bildung, die nicht über Grundschulniveau hinausgeht, oder haben keine Schule besucht.

Rund ein Drittel der Geflüchteten hat die Anerkennung der im Ausland erworbenen Qualifikationen in Deutschland beantragt. Rund die Hälfte davon erhielt bereits eine Rückmeldung: 95 Prozent der Anträge hatten mindestens eine teilweise Anerkennung zum Ergebnis. Die Qualifikationen von Syrerinnen und Syrern wurden in mehr als drei Viertel aller Fälle als voll gleichwertig anerkannt.

Die Studie „Geflüchtete Familien“ wurde vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie dem Sozio-oekonomischen Panel am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erarbeitet. Befragt wurden 4.816 geflüchtete Erwachsene und ihre 5.717 Kinder. Weitere Ergebnisse erhalten Sie beim BMBF.